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Spitze

Abensberg freut sich mit den Sportlern

31 Athleten und dazu elf Mannschaften wurden von Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und Sportreferent Otto Kneitinger geehrt.
Von Wolfgang Abeltshauser

Dr. Uwe Brandl und Otto Kneitinger (oben von links) freuten sich mit den Sportlern aus dem Cabrinihaus. Foto: Abeltshauser
Dr. Uwe Brandl und Otto Kneitinger (oben von links) freuten sich mit den Sportlern aus dem Cabrinihaus. Foto: Abeltshauser

Abensberg.Der Sport hat in Abensberg ein spürbares Gewicht. Die Judoka sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die Speedway-Rennen locken nach wie vor viele Zuschauer an. Mannschaften aus den Sparten Fußball, Volleyball oder Tennis gehören zu den Besten in der Region. Sportler der Cabrinischule sind regelmäßig erfolgreich. Das hat sich jetzt wieder einmal bei der jährlichen Sportlerehrung im Aventinum niedergeschlagen. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und Sportreferent Otto Kneitinger zeichneten 31 Einzelathleten und elf Mannschaften aus.

Wie immer waren auch wieder Sportler aus der Cabrinischule unter den Geehrten. Sie holten sich Treppchenplätze bei ihrem Bezirkssportfest in der Leichtathletik. Außerdem schaffte die Fußballmannschaft den zweiten Platz bei den südbayerischen Titelkämpfen der Förderzentren.

Drei Persönlichkeiten stachen unter allen Sportlern ein wenig heraus. Helmut Blaschke von der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft schaffte in verschiedenen Disziplinen gleich drei deutsche Meistertitel. Auf Bayernebene stand er insgesamt elf Mal auf dem Podium. Die junge Judokämpferin Raffaela Igl hat wohl die wertvollste Einzeltrophäe mit nach Hause gebracht. Sie wurde im vergangenen Jahr Dritte bei den Weltmeisterschaften in der U18. Außerdem müssen wir hier Speedway-Ass Martin Schmolinski nennen. Er schaffte mit den Mannschaft den Weltmeistertitel auf der Langbahn.

Die Geehrten geordnet nach Vereinen

  • Feuerschützengesellschaft:

    Alois Ranftl, Michael Wagner, und Tobias Hollmann bayerische Meister; Andrea Blaschke, 3. Platz deutsche Meisterschaft; Josef Brunner, deutscher Vizemeister; Wolfgang Brandl und Helmut Blaschke, deutsche Meister.

  • MSC Speedway:

    Alexandra Schauer, süddeutsche Vizemeisterin; Leon Meier, 3. Platz ADAC Bundesendlauf; Martin Smolinski, Mannschaftsweltmeister; Maximilian Troidl, deutscher Vizemeister; Tom Finger, 3. Platz deutsche Meisterschaft.

  • Team Babo Mountainbike:

    Philipp Bertsch, Sieger Eliminator Sprint.

  • TSV Fußball:

    AH-Bezirksligameister.

  • TSV Judo:

    Ben Howard, 3. Platz süddeutsche Meisterschaft; Jasmin Lochen, süddeutsche Meisterin; Maximilian Felde, süddeutscher Meister; Sarah Geretzky, 3. Platz süddeutsche Meisterschaft; Kevin Abeltshauser, 3. Platz süddeutsche Meisterschaft; Leon Zitzelsberger, 3. Pla tz deutsche Meisterschaft; Michael Weber, 3. Platz süddeutsche Meisterschaft; Raffaela Igl, 3. Platz Weltmeisterschaft; Alexandra Gantner, deutsche Vizemeisterin; Daniel Scheller, süddeutscher Vizemeister; Helmut Dietz, deutscher Meister; Manuel Scheibel, 3. Platz Mannschaftsweltmeisterschaft der Studenten; Marco Reber, 3. Platz Süddeutsche Meisterschaft; Sebastian Seidl, Sieger European Open; Team U12 Bayerischer Meister; Team U16 2. Platz deutscher Jugendpokal; Team Senioren, 3. Platz Bundesliga

  • TSV Volleyball:

    Herren Landesligameister; Herren 2 Aufstieg in die Bezirksklasse.

  • TSV Tennis:

    Herren 55 Meister Bezirksklasse.

  • TSV Offenstetten Tennis:

    Damen Aufstieg in die Bezirksklasse 1; Herren Aufstieg in Bezirksklasse 2.

  • Cabrinischule:

    Leichtathletik Bezirkssportfest: Angelina Reitter, Siegerin Wurf; Johannes Heider, Sieger 100-Meter-Lauf; Sascha Janetta; 2. Platz Wurf und Weitsprung; Simon Schatzl, Sieger 100-Meter-Lauf; Fußball: südbayerischer Vizemeister. Genannt ist bei allen die hochwertigste Leistung.

Zahlenmäßig stach wieder einmal die Riege der erfolgreichen Judokämpfer heraus. Hier waren es vor allem Nachwuchssportler, die sich über Bayerns Grenzen hinaus einen Namen gemacht haben. Immer mehr an Bedeutung gewinnen die Speedwayfahrer. „Der MSC ist im Speedway wieder vorne dabei“, freute sich der Bürgermeister. Ebenso positiv sei es, dass es gelungen ist, die Rennen im Alten Stadion weiter möglich zu machen. Als dritte Gruppe sind – das kennen wir schon – die Schützen von der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft zu nennen. Deren Aktive standen oft auf dem Treppchen bei bayerischen oder deutschen Titelkämpfen.

Aber es kommen immer wieder neue Sportarten hinzu. So gewann Philipp Bertsch mit seinem Mountainbike den so genannten Eliminator Sprint im Allgäu. Das ist ein Rennen, bei dem sich die Sportler ähnlich wie in der Leichtathletik von der Vorrunde bis zum Finale durchkämpfen. Und die Letzten jeweils ausscheiden. Das Rennen gehörte zur Serie um die bayerische Meisterschaft. Brandl nannte Bertsch einen der hoffnungsvollen Abensberger Sportler.

Brandl betonte, dass es schön sei, dass die Heimatstadt der Sportler etwas vom Glanz des Sieges abbekomme. Viele von ihnen seien Botschafter Abensbergs in ganz Europa. Vor allem der Nachwuchs sei fleißig und trainiere mit Ehrgeiz.

Der Sportreferent nahm auch die Übungsleiter ins Visier. „Für mich ist es immer wichtig, dass die Trainer genau so Achtung bekommen.“ Deshalb waren diesmal auch die jeweiligen Trainer für die Erfolge miteingeladen. Und durften sich ihren Applaus abholen.

Außerdem kündigten Kneitinger und Brandl eine neue Art der Auszeichnung an. Besondere Leistungen sollten ab kommendem Jahr speziell gewürdigt werden. Selbstverständlich sei hier die Mithilfe der Vereine wichtig. Denn sie müssten die Leistungen ihren Mitglieder erkennen und der Stadt melden. Konkret solle es in der Zukunft Sportlerinnen und Sportler des Jahres geben.

Grundsätzlich bat der Sportreferent um Verständnis. Um die Sportler zu ehren, sei es eben notwendig, dazu ein Regelwerk aufgestellt zu haben. Er berichtete von Kritik, dass bestimmte Leistungen nicht gewürdigt würden. Was so nicht stimme. Wenn es spezielle Wettbewerbe gebe, die nicht so ohne weiteres von der Ehrungssatzung erfasst werden, sollen die Vereinsvorsitzenden Erfolge sehr wohl melden. Und erklären. Es gebe immer die Möglichkeit, dass die politischen Gremien dann trotzdem ihr grünes Licht für eine Auszeichnung geben.

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