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Abensbergs Judoka für Sportler-Wahl nominiert

Die Bundesliga-Truppe des TSV steht unter den drei Kandidaten für die Team-Kür 2011 in Niederbayern. Jeder kann mitstimmen.
Von Martin Rutrecht, MZ

Zum zehnten Mal in Folge wurde der TSV im Vorjahr Deutscher Judo-Meister.

Abensberg. Verdient haben sie es sich längst, im Sportjahr 2011 konnte man an ihnen nicht mehr vorbei: Die Judo-Herren des TSV Abensberg sind in der Team-Kategorie für die „Wahl zum Sportler des Jahres“ in Niederbayern nominiert. Zwei Widersacher müssen die Babonen aus dem Rennen schlagen: die Fußballerinnen des VfB Straubing und die U20-Eishockeyspieler des Eislaufvereins Landshut.

Bei dieser Publikumskür kann jeder mitstimmen. Auf dem Internetportal www.sportgala-niederbayern.de läuft die Wahl bis zum 30. März. Bei einem großen Ehrenabend am Sonntag, 22.April, in Bodenmais werden die Sieger bekannt gegeben. Unter allen Teilnehmern, also Mitstimmern, werden 2 x drei Übernachtungen inklusive Halbpension in einem First-Class-Hotel in Bodenmais verlost. Die Ziehung erfolgt beim Gala-Abend.

Hinter der Sportlerwahl stehen eine Reihe von niederbayerischen Medien wie die Mittelbayerische Zeitung Kelheim. Neben Tageszeitungen wirken auch Radiosender und regionale TV-Stationen mit. Federführend ist der Bayerische Landessportverband im Bezirk Niederbayern.

Die Abensberger Judoka hatten für das Sportjahr 2011 stichhaltige Argumente. Ein Klasse für sich ist der TSV in der deutschen Bundesliga. Der „FC Bayern München des Judo“ feierte im Vorjahr seinen 17. Meistertitel. Und: Es war der zehnte Triumph in Folge. Die Ergebnisse in der Endrunde waren für die Gegnerschaft niederschmetternd. Halbfinalkontrahent JC Ettlingen wurde mit 11:1 besiegt; 10:1 hieß es im Gold-Duell gegen den KSV Esslingen.

Gut einen Monat zuvor wurde der TSV Abensberg Dritter im Judo-Europacup. Einzig der spätere Champion SC Levallois aus Frankreich war im Halbfinale nicht zu knacken. Sonst gewannen die Niederbayern alles, bis hin zum abschließenden Kampf gegen einen türkischen Klub um die Bronzemedaille. Diese beiden Erfolge im Vorjahr bewogen die Jury, den TSV Abensberg für die Wahl zu nominieren.

Bei den Widersachern darf man auch von einer großen Unterstützerschar ausgehen. Das U20-Eishockeyteam des EV Landshut gewann den Meistertitel in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL). Dabei war die Truppe nur vom achten Rang aus in die Play-offs gestartet. Die Finalserie zwischen den Hoffnungsträgern des Zweitliga-Klubs und den Starbulls Rosenheim verfolgten insgesamt 8000 Fans.

Nicht ganz so viele werden es beim Landesliga-Meisterstück des Frauenfußball-Teams im VfB Straubing gewesen sein. Die Damen feierten 2011 als Ausnahmejahr: Die Schale brachte den Aufstieg in die Bayernliga, bei der bayerischen Fußballmeisterschaft sprang Platz drei heraus und zudem glückte der Sieg bei der niederbayerischen Hallenmeisterschaft.

Auf die Publikumsgunst hofft nun die Judoka-Truppe des TSV Abensberg. Nachdem der Nachwuchs der Babonen 2008 mit dem „Jugendpreis“ ausgezeichnet wurde, könnte für das Sportjahr 2011 die Herren-Garde an der Reihe sein.

Sportlerwahl, Judo, Abensberg, Bundesliga

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