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Abschied von der Chefin und vier Räten

Die ehemals einzige Rathauschefin im Kreis Kelheim Marion Schwenzl und scheidende Räte wurden in Wildenberg verabschiedet.
von Roswitha Priller

Alt-Bürgermeisterin Marion Schwenzl sowie v.l. Anton Atzenbeck, Martin Forstner und Mario Geisberger wurden von Bürgermeister Winfried Roßbauer (re.) und seinem Vize Wolfgang Brich (3.v.re.) verabschiedet.
Alt-Bürgermeisterin Marion Schwenzl sowie v.l. Anton Atzenbeck, Martin Forstner und Mario Geisberger wurden von Bürgermeister Winfried Roßbauer (re.) und seinem Vize Wolfgang Brich (3.v.re.) verabschiedet. Foto: Roswitha Priller

Wildenberg.In einer herzlichen Laudatio bedankte sich Bürgermeister Winfried Roßbauer (CSU) bei seiner Vorgängerin Marion Schwenzl (GW/FW) für ihren großen Einsatz für die Gemeinde Wildenberg in den vergangenen zwölf Jahren. Ebenso fand das Gemeindeoberhaupt für jeden einzelnen der scheidenden Gemeinderäte die passenden Worte. Als Abschiedsgeschenk erhielten Anton Atzenbeck, Mario Geisberger, Martin Forstner sowie Georg Hermann (der nicht persönlich anwesend sein konnte) einen schönen Bierkrug mit einer Zeichnung vom Wildenberger Schloss.

Schwenzl hatte es 2008 als erste Frau in den Wildenberger Gemeinderat geschafft, war vier Jahre stellvertretende Bürgermeisterin und lenkte acht Jahre als erste Bürgermeisterin die Geschicke der Gemeinde. Während ihrer Amtszeit war sie im Landkreis Kelheim die einzige Frau auf einem Rathauschefsessel. Genau auf diesem ließ sie Roßbauer zu Beginn der Sitzung noch einmal Platz nehmen.

Neue Impulse

„Du hast in unserer Gemeinde viele neue Impulse gegeben“, lobte Roßbauer. Sie habe ihre gesamte Amtszeit über immer wieder Neues ausprobiert, einiges auch umsetzen können, habe oft Gegenwind bekommen und sich doch immer wieder in der Männerdomäne behauptet. Vor allem habe die Bürgermeisterin immer zielorientiert weitergemacht. „Du hattest es nicht immer leicht mit uns, wir nicht immer mit Dir“, gab Roßbauer unumwunden zu. Dennoch pflegte Schwenzl stets einen fürsorglichen Umgang mit ihren Gemeinderäten, der menschliche Teil der Zusammenarbeit habe immer sehr gut gepasst, zollte Roßbauer seiner Vorgängerin Respekt. In einer denkbar knappen Entscheidung verlor Schwenzl überraschend bei der Kommunalwahl 2020 gegen Roßbauer den Einzug in die Stichwahl und verlor so ihr Amt.

Abschied vier Räte

Ebenso den Wiedereinzug verpasste Mario Geisberger (GW/FW). Geisberger war sechs Jahre im Gemeinderat vertreten und hatte sich vor allem als Jugendbeauftragter verdient gemacht. Als Listenführer der Jungen Liste kam Landwirt Martin Forstner vor sechs Jahren in das Gremium. Auch ihm fehlten Stimmen zum Wiedereinzug. Roßbauer lobte seine Sachkenntnis in Forst- und Landwirtschaft.

Anton Atzenbeck saß zwölf Jahre für die ÖDP im Gremium. Er sei der musikalische Gemeinderat in den letzten Jahren gewesen, hob Roßbauer hervor. Atzenbeck machte sich vor allem für die ökologischen Themen stark. Mit Georg Hermann (GW/FW) stellte sich nach 19 Jahren Ehrenamt für die Gemeinde der stimmenmäßige „Bürgermeister von Schweinbach“ nicht mehr zur Wiederwahl.

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