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Region Kelheim
Freitag, 21. September 2018 27° 1

Freizeit

Acht (Geheim-)Tipps für Entdecker

Charmant, individuell, besonders – auch Einheimische können 2018 viel im Landkreis Kelheim entdecken. Neuheiten inklusive.
Von Beate Weigert

Ihr Entdecker-Gen können nicht nur Kinder im Landkreis Kelheim ausleben: Am Wasser, unterirdisch oder in einer rasanten Rodelbahn. Foto: Anton Mirwald
Ihr Entdecker-Gen können nicht nur Kinder im Landkreis Kelheim ausleben: Am Wasser, unterirdisch oder in einer rasanten Rodelbahn. Foto: Anton Mirwald

Kelheim.Florian Best, der Geschäftsführer des Tourismusverbands im Landkreis Kelheim gibt ein paar Tipps für Unternehmungen. Die sind nicht nur für Urlauber spannend, sondern auch für Einheimische:

Der Wow-Effekt kommt beim Ablegen

Seilfähren an der Donau: Egal ob Journalisten bei Pressereisen oder Kurzurlauber die Seilfähren an der Donau in Stausacker-Weltenburg oder Eining besteigen. „Für viele ist die Überfahrt das Highlight ihres Aufenthalts“, sagt Florian Best. Denn der erwartete Motor springt nicht an. Der Fährmann setzt das Ruder und die Strömung erledigt den Rest. Bei unglaublicher Stille gleitet man hinüber.

Die Fähre von Stausacker ist für jeden, der damit fährt, faszinierend. Foto: Tourismusverband Landkreis Kelheim
Die Fähre von Stausacker ist für jeden, der damit fährt, faszinierend. Foto: Tourismusverband Landkreis Kelheim

Hundertwasserturm lockt nach Abensberg

Traumwelt mit 360-Grad-Blick: Der Hundertwasserturm in Abensberg und das Kunsthaus mit Hundertwasser-Ausstellung hat sich neben Kloster Weltenburg und dem Donaudurchbruch längst zum neuen Höhepunkt gemausert. Mit Anschluss an die Fernwander- und -radwege ist er ein Ziel, das zum „Wiederholungsbesuch“ lockt. Zumal zur Oster- und Weihnachtszeit Märkte stattfinden.

Der Hundertwasserturm in Abensberg Foto: Weigert/Archiv
Der Hundertwasserturm in Abensberg Foto: Weigert/Archiv

Die zwei Thermen sind Zugpferde

Runterkommen im Moor-Bad: Die beiden Thermen in Bad Abbach und Bad Gögging ziehen zu jeder Jahreszeit Erholungssuchende an. Egal ob aus dem Landkreis oder von weiter her. In der kalten Jahreszeit bieten Saunawelten und Salzgrotten in beiden Kurorten viel Abwechslung. Aber auch sonst können Stressgeplagte relaxen, bei einem Moor-Vollbad zum Beispiel.

„Es muss nicht immer das Große sein. Die Leute wollen immer mehr das kleine Feine erleben.“

Florian Best, Geschäftsführer des Tourimusverbands im Landkreis Kelheim

Zu Gast bei Esel, Emu oder Mammut

Da hat die ganze Familie Spaß: Wer’s lieber tierisch mag, kommt quer durch den Landkreis auf seine Kosten. Beim Schauen, Füttern und Streicheln im Abensberger Vogelpark, auf Wanderschaft zum Abensberger Hundertwasserturm oder ins Römerkastell nach Eining mit Bad Gögginger Eseln oder Aug’ in Aug’ mit Mammuts per Projektion im Schulerloch.

Im Abensberger Vogelpark hat die ganze Familie Spaß. Foto: Anton Mirwald
Im Abensberger Vogelpark hat die ganze Familie Spaß. Foto: Anton Mirwald

Magerrasen, steile Felsen, seltene Arten

Natur deluxe: Egal ob zu Fuß, mit klassischem Drahtesel oder E-Bike den Landkreis kreuzen viele Fernwander-/-radwege. Von den Oberndorfer Hängen (Foto) über die Weltenburger Enge bis ins Altmühltal gibt es vielfältige Naturschönheiten zu erfahren. Mit dem Modellprojekt „Natur für alle“, das 2018 anläuft, feilen sechs Orte an Naturerlebnissen für Rollifahrer, Blinde oder geistig Gehandicapte.

Blick von den Oberndorfer Hängen Foto: Stefan Gruber
Blick von den Oberndorfer Hängen Foto: Stefan Gruber

Im Morgennebel zum Fischen auf die Donau

Einmal Fischers Fritze sein: Der Kreis Kelheim punktet nicht nur mit „Must Sees“, den Highlights, sondern auch mit vielen kleinen charmanten Angeboten, die auch für viele Einheimische Geheimtipps sein dürften, so Best. Nahe Bad Gögging kann man etwa mit dem Donaufischer selbst das Netz auswerfen. In Mitterfecking schreinert Ferienwohnungs-Vermieter Gmeinwieser mit seinen Gästen.

Ein Date mit einem Donaufischer kann man bei der Tourist-Info in Bad Gögging buchen. Foto: Tourist-Info Bad Gögging
Ein Date mit einem Donaufischer kann man bei der Tourist-Info in Bad Gögging buchen. Foto: Tourist-Info Bad Gögging

Vom Hopfengarten zum Braubottich

Hopfen-Erlebnisse: Die Hopfenstangen prägen die Landschaft im Landkreis-Süden. In Attenhofen kann man mit Hopfenbotschafterin Elisabeth Stiglmair etwa das grüne Gold mit allen Sinnen erleben – vom Hopfengarten über die Probier-Stube bis hin zur Hopfenseifen-Manufaktur. Ganz neu an den Start geht im Frühjahr die Schau- und Mitmachbrauerei Schneider in Essing, so Florian Best.

Den Hopfen kann man in der Hallertau mit allen Sinnen erleben. Foto: Anton Mirwald
Den Hopfen kann man in der Hallertau mit allen Sinnen erleben. Foto: Anton Mirwald

„Weltneuheit“ lässt das Adrenalin strömen

für Geschwindigkeitsjunkies: Ab dem Frühjahr eröffnet für Urlauber wie Einheimische eine „Weltneuheit“. Der gemütliche Altmühlbob beim Riedenburger Badesee St. Agatha gelegen bekommt einen Bruder und der hat es in sich. Mit dem Speeedbob können Adrenalinjunkies mit 65 Sachen ungebremst gen Tal flitzen. Bremsen? Fehlanzeige.

Ab dem Frühjahr wird es rasant in Riedenburg. Foto: Stadt Riedenburg
Ab dem Frühjahr wird es rasant in Riedenburg. Foto: Stadt Riedenburg

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Die Hälfte der Urlauber bucht online

  • Laut Studien

    wird etwa die Hälfte der Reisen im Netz gebucht, so Kelheims Kreis-Tourimusgeschäftsführer Florian Best. Und das quer durch alle Altersgruppen. „Das ist eine Marktmacht.“ Knapp 60 Betriebe aus der Region arbeiten mit dem Onlinebuchungsportal des Tourismusverbands Ostbayern zusammen. „Gerade für kleine Ferienwohnungs-Anbieter ist das echt eine Möglichkeit, extrem schnell an Gäste zu kommen“, sagt Best. Die Währung sind gute Bewertungen. Die sind indirekt quasi ein Zwang zu Qualität. Denn: Ohne Qualität, keine Buchung.

  • Nur wenn Übernachtungsbetriebe

    online buchbar sind, „findet eine Region bei den großen Booking-Portalen überhaupt statt“, so Best. Mit charmanten, individuellen Zusatzangeboten könnten dort auch Betriebe ohne 1a-Lage punkten.

  • Bei einem Infotag

    zur Onlinebuchbarkeit schulte der Tourismusverband im Landkreis Betriebe. „Auf lange Sicht müssen sich die Gastgeber auf die Onlinebuchbarkeit einlassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir sind hierbei bereits auf einem sehr guten Weg, aber da ist noch Luft nach oben“, sagt Kreis-Geschäftsführer Best.

  • Barbara Wieben

    von der Stadt Kelheim freut sich, dass sich Investitionen in verstärkte Onlinebuchbarkeit und Werbung auf Facebook auszahlen. Im Vergleich zu 2016 haben sich im Stadtgebiet Buchungszahlen wie generierte Übernachtungen verdoppelt. Waren es 2015 noch 346 Onlinebuchungen (OB) und 3044 generierte Übernachtungen, schnellte die Zahl 2016 auf 1478 OB und 8046 Übernachtungen, 2017 waren es 2993 OB und 16 046 Übernachtungen. (re)

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