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Mittwoch, 20. Juni 2018 30° 3

Fazit

Alles gut für die Trainer Kinder

Bei der Bürgerversammlung betont Bürgermeister Gerhard Zeitler, dass sich Investitionen in Schule und Kinderkrippe rentieren.
Von Wolfgang Abeltshauser

Vor fünf Jahren liefen die Arbeiten an der Grundschule auf Hochtouren. Sie haben sich laut Bürgermeister ausgezahlt. Beim Kindergarten direkt daneben sollen Sanierungen heuer beginnen. Foto: Satzl
Vor fünf Jahren liefen die Arbeiten an der Grundschule auf Hochtouren. Sie haben sich laut Bürgermeister ausgezahlt. Beim Kindergarten direkt daneben sollen Sanierungen heuer beginnen. Foto: Satzl

Train.Es gibt gute Entwicklungen bei Schule und Kindergarten. Allerdings ist in Train noch nicht jede Baumaßnahme soweit wie gewünscht. Für viele Gemeindebürger gibt es in Sachen Internet Glasfaser bis an die Haustüre. Das ist – auf den kurzen Nenner gebracht – das Fazit der Bürgerversammlung. Sie sie kürzlich im Zehentstadl statt.

Bürgermeister Gerhard Zeitler brachte einen Bericht zur Lage in der Kommune. Ein weiteres Mal betonte er, dass die Entscheidung, eine Kinderkrippe zu installieren, in seinen Augen richtig war. Die bestehende Gruppe ist nach seinen Worten mit zwölf Kindern mittlerweile voll. „Auf der Warteliste stehen 14 Namen“, sagte er. Auch die Sanierung der Grundschule vor einigen Jahren zahle sich aus. Die Ganztagesbetreuung werde immer besser angenommen. Derzeit sind dort 32 Kinder untergebracht. „Das ist kostenlos für die Eltern“, stellte er heraus. Arbeit am Kindergarten stehe noch aus. Da gehe es um eine energetische Sanierung – und um ein neues Dach.

Eng wird es langsam, was neue Bauparzellen betrifft. Auf dem Areal Heidelberg gebe es nur noch vereinzelt Platz. Deshalb sei die Kommune auf der Suche nach einem weiteren Baugebiet. Und glaubte, es im Ortsteil St. Johann auch gefunden zu haben. Allerdings ziehen sich die Grundstücksverhandlungen weiter hin. Sollte hier nichts vorwärts gehen, müsse man über Alternativen nachdenken.

Größte Maßnahme seit langem

Voll am Laufen ist dagegen die Baumaßnahme Herrnstraße. „Das ist die größte Tiefbaumaßnahme in der Kommune seit Jahrzehnten“, beschrieb der Bürgermeister die Bedeutung. Im Untergrund wurden Kanal- und Wasserleitungsrohre komplett neu gemacht. Die Asphaltschicht und das Pflaster der Gehwege seien noch nicht komplett. Was noch kommt, sei eine neue Beleuchtung. Derzeit werde an den Bushaltestellen gearbeitet. Im Zuge der Straßenbauarbeiten soll darüber hinaus eine Wegeverbindung vom Zehentstadl zum Ostenweg geschaffen werden.

Das Thema Regenrückhaltung wird die Kommune weiter beschäftigen. „Wir haben drei Brennpunkte“, sagte dazu Zeitler. Nach wie vor warte man auf die Genehmigung für Arbeiten beim Vohburger Weg. Dort hat das Vorkommen einer seltenen Echsenart dies bisher verhindert. Mittlerweile habe die Kommune jedoch einen Ersatzlebensraum für die Tiere geschaffen. So das Zeitler davon ausgeht, dass das grüne Licht jetzt kommen müsste.

Ein Graben entlang des Forstes sowie die Trennung von Misch- und Regenwasser sind vorgesehen. Außerdem plant die Kommune ein weiteres Regenrückhaltebecken. Es soll im südlichen Bereich Trains Richtung Mallmersdorf entstehen. Und dann seien in Mallmersdorf selbst noch Arbeiten notwendig. Das werde aber nicht so einfach. Da sich der Ort in einer Senke befinde.

Viel Glasfaser im Boden

Im Rückblick auf das vergangene Jahr nahm das Thema Breitband eine wichtige Rolle ein. Zeitler betonte, dass vielen Mitbürgern jetzt Glasfaserleitungen bis zum Haustüre zur Verfügung stehen. „Unsere Gemeinde ist hier ganz vorne mit dabei“, freute er sich. Überall dort, wo bisher weniger als 30 Megabit Realität waren, wurde nachgearbeitet. Im Kernort waren das Bereiche am Ostenring, am Kirchberg und beim Heidelberg – dazu in St. Johann. In Mallmersdorf und Neukirchen sind jetzt alle Haushalte mit Glasfaser versehen.

Eine Bürgerin übte Kritik. Allerdings nicht an der Kommune, sondern an den Landwirten im Gemeindebereich. Oftmal würde Gülle ausgerechnet am Wochenende ausgebracht. Da seien die dadurch entstehenden üblen Gerüche vor allem störend. Weil viele Trainer dann Zeit hätten, etwas im eigenen Garten oder grundsätzlich unter freiem Himmel zu unternehmen. Anfang der Woche wäre besser. Die Kommune habe hier leider keine Einflussmöglichkeiten. Antwortete Zeitler. Der sich aber dem Appell anschloss.

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