MyMz
Anzeige

Vereine

Apollo-Schützen schießen jetzt digital

Die Großinvestition ist ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte.
Von Peter Hübl

Pfarrer Georg Birner (2. von rechts) segnete den Stand im Beisein von (von links) Schützenliesl Margit Bäumler, 2. Schützenmeister Dirk Lehmann, Josef Bauer, Jugendkönig Michael Förstl. Foto: Peter Hübl
Pfarrer Georg Birner (2. von rechts) segnete den Stand im Beisein von (von links) Schützenliesl Margit Bäumler, 2. Schützenmeister Dirk Lehmann, Josef Bauer, Jugendkönig Michael Förstl. Foto: Peter Hübl

Sandharlanden.Die Digitalisierung macht auch vor dem Schießsport nicht halt. Wie Josef Bauer, 1. Schützenmeister der Apollo-Schützen, im Anschluss an die kirchliche Segnung der Anlage mitteilte, verfügen jetzt 75 Prozent der Abensberger Schützenvereine über eine elektronische Auswertung, bundesweit liege der Schnitt bei unter 50 Prozent.

Das hätten sich die Apollo-Schützen auch etwas kosten lassen: Insgesamt wurden rund 25 000 Euro investiert, glücklicherweise gab es mit dem Bayerischen Sportschützenbund und der Stadt Abensberg sowie mit zwei Kreditinstituten großzügige Förderer, so dass vom Verein nur noch etwa die Hälfte aufgebracht werden musste.

Der Festtag begann mit einem Gottesdienst für die verstorbenen Schützenmitglieder. Pfarrer Georg Birner hatte sich dazu eine große Zielscheibe von den Abensberg Feuerschützen ausgeborgt, um das Lebensziel zu verdeutlichen. Im Anschluss ging es im Festzug zum Schützenheim bei Hammermeier, wo Pfarrer Birner unter großer Anteilnahme die kirchliche Segnung vornahm. Danach hieß es Farbe, das heißt Zielsicherheit, bekennen, an den sechs Schießständen gaben die drei Schützenkönige, Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, Stadtrat Reinhard Handschuh und Schützenmeister Bauer einen Probeschuss ab.

Beim anschließenden geselligen Beisammensein erläuterte Schützenmeister Bauer die rund zweijährige Planungs- und Bauphase, seit September ist die Anlage in Betrieb. Damit kann nun eine erhebliche Ersparnis bei der Auswertung erreicht werden.

Bürgermeister Dr. Brandl gratulierte zur gelungenen Investition und sparte nicht mit kritischen Worten zur Verschärfung des Waffenrechts in Bezug auf Schützenvereine. Mit immer mehr Bürokratismus werde man das eigentliche Ziel, mehr Sicherheit zu bekommen, nicht erreichen. Bis zum Abend fanden sich dann viele Besucher ein, um die umfangreiche Vereinschronik und die zahllosen Fotos aus der Vereinsgeschichte in Augenschein zu nehmen. (dph)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht