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Rennluft

Armin Baier stand auf dem „Stockerl“

Übungsstunden im Winter zahlten sich für den Modellclub aus. Erfolge sprechen für sich. Nun beginnt das Trainingslager.
Von Wolfgang Abeltshauser

  • Die Mitglieder des Modellclubs beim Sechsstundenrennen in Abensberg. Foto: Modellclub
  • Armin Baier wurde Dritter bei der „Deutschen“. Foto: wo/Archiv

Abensberg.Im vorigen Winter hatten die Piloten des Abensberger Modellclubs unser Medienhaus hinter die Kulissen blicken lassen. Als sie in den kalten Wochen in der Mittelschulsporthalle mit ihren Modellautos Runden drehten und an den Gefährten herumschraubten. Nun vermelden sie: Der Einsatz hat sich ausgezahlt.

„Uns ist es gelungen in der kürzlich abgelaufenen Freiluftsaison einige beachtliche Erfolge zu erringen“, freut sich Schriftführer Michael Wintersberger. Es sprang sogar ein dritter Platz bei einer Deutschen Meisterschaft heraus. Bald geht die Trainingsphase wieder los. Interessierte dürfen dabei ab Sonntag jederzeit kommen.

Im Bereich der Offroadmeisterschaften, welche auf Strecken in Riedenburg, Regensburg, Landshut und Osterhofen ausgetragen wurden, konnten die Buggyfahrer vordere Plätze einfahren: Michael Wintersberger holte sich denn Titel des Bayerischen Vizemeisters. Außerdem wurde er Zweiter in der Gesamtwertung des Ostbayernpokals. In diesem Wettbewerb wurde Franz Zauner immerhin Gesamtzehnter.

Der Mannschaftsgeist passte

Auch Josef Ingerl und Thomas Pötzl trugen zum guten Gesamtergebnis des Modellclubs bei – nicht nur fahrerisch. Sie sorgten für die notwendige technische Unterstützung und für einen guten Teamgeist.

In der Klasse Onroad konnten Vater und Sohn – Armin und Michael Baier –– gute Ergebnisse abliefern. Vater Armin wurde in der Ü40-Wertung auf der Deutschen Meisterschaft Dritter, sein Sohn Michael belegte in der Gesamtwertung der Hobbyklasse im Sportkreis Süd den obersten Platz. Damit nicht genug: Als Team belegten die beiden im Sechs-Stunden-Rennen in Abensberg, welches den Abschluss der letztjährigen Hallensaison darstellte, den ersten Platz unter Teams aus Abensberg, Riedenburg und Rötz/Oberpfalz. Nun ziehen sich die Matadore wieder in die Halle zum Trainieren zurück Alle zwei Wochen drehen sie Übungsrunden, um im Frühjahr fit zu sein. Im Sommer sei regelmäßiges Training gar nicht möglich, weil sich da die Wettbewerbe richtiggehend aneinanderreihen.

Das Training auf der Strecke ist das Eine. Für die Piloten, die Rennen fahren, ist aber auch der Boxenstopp wichtig. Sprich – der Winter wird auch dafür genutzt, an den Motoren herumzuschrauben. „Auf eine Stunde Fahren kommen fünf Stunden Schrauben“, erzählt Routinier Armin Bayer.

Nachwuchs jederzeit willkommen

Der Verein, der derzeit rund 30 aktive Piloten zählt, sucht wie viele andere auch nach Nachwuchs. Jeder, der sich für das Basteln und das Fahren mit Modellautos mit der Fernbedienung interessiert, dürfe laut Wintersberger jederzeit bei den Trainingsstunden vorbeischauen. Premiere ist heuer am 12. November in der Sporthalle der Mittelschule. Ab 10 Uhr dürfe da ein jeder kommen. Diese Trainings finden ungefähr im 14-tägigen Rhythmus statt. Es besteht laut Wintersberger jeweils die Möglichkeit eines Schnuppertrainings. Der Modellclub würde sich über interessierte neue Mitglieder freuen.

Die Trainingszeiten:: 12. und 26. November, 17. Dezember, 7. und 21. Januar, 4. und 18. Februar, 4. und 18. März. Gastfahrer dürfen ab 10 Uhr kommen. Das Training findet in der Turnhalle der Mittelschule statt. Bitte die Halle nur mit Turnschuhe (weiße Sohle) oder Hausschuhen betreten. Stühle vorhanden. Tische bitte selbst mitbringen. Weiterer Informationen gibt es auf der Homepage des Vereins: www.modellclub-abensberg.de oder per Telefon bei Michael Wintersberger unter (0 94 43) 74 68.

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