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„Auch wir sind Kelheim“: Kartäusernelke

Ob Farbklecks an Berghängen oder Rheuma-Mittel in Klostergärten – hübsch ist das „Stoanagerl“ in jedem Fall

Die Kartäusernelke sorgt für schöne Farbtupfer an mageren Berghängen Foto: H. Linhard
Die Kartäusernelke sorgt für schöne Farbtupfer an mageren Berghängen Foto: H. Linhard

Kelheim.Wer war zuerst da, die Kartäuser oder die Kartäusernelke? Keine Frage! Als 1084 in La Chartreuse die erste Kartause, also Einsiedelei des Ordens gegründet wurde (gut 400 Jahre vor Karthaus-Prüll in Regensburg), da leuchteten von den kalkigen, warmen, sonnigen Berghängen der Umgebung in den Sommermonaten schon längst die rosa Sterne der Nelken. Ab wann das „Stoanagerl“ zur „Klusternälken“ im Klostergarten wurde und Mönche und Nonnen die „Carthusian Pink“ nicht nur dekorativ fanden, sondern ihre seifigen Inhaltsstoffe sogar als Rheuma-Medizin versuchten, wäre die nächste Frage. Ein Einsiedler war die rosa Schönheit jedenfalls nie. Sie freut sich über jeden Tagfalterbesuch, ob Zitronen- (was für ein Farbkontrast!) oder Schachbrettfalter. Aber der fliegt erst nächste Woche in diese Rubrik!

Die Kartäusernelke sorgt für schöne Farbtupfer an mageren Berghängen Foto: H. Linhard
Die Kartäusernelke sorgt für schöne Farbtupfer an mageren Berghängen Foto: H. Linhard

Ob Tier oder Pflanze: Den Kreis Kelheim zeichnet eine große Artenvielfalt aus. Einen kleinen Einblick geben Mittelbayerische, Landschaftspflegeverband Kelheim VöF und „Nah-türlich! Umweltbildung und Naturerlebnis“: Wir stellen einmal die Woche heimische „Botschafter der Artenvielfalt“ vor. Die Fotos stammen von Naturfreunden aus der Region.

Alle bisher erschienenen Bilder sehen Sie hier:

Artenvielfalt im Kreis Kelheim

Weitere interessante Abstecher in die Natur vor unserer Haustür “ finden Sie hier!

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