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Bildung

Auszeichnung der Einserschüler in Saal

Im Saaler Rathaus sprach Bürgermeister Christian Nerb den Einser-Abschlussschülern der Gemeinde seine Anerkennung aus.
Von Evi Schmidl

Christian Nerb (r.) zollt den Einser-Entschlasschülern Respekt und Anerkennung.
Christian Nerb (r.) zollt den Einser-Entschlasschülern Respekt und Anerkennung. Foto: Schmidl

Saal.Im Bürgermeister Zimmer des Rathauses empfing Christian Nerb die besten Abschlussschüler aus dem Gemeindegebiet. „Wir dürfen aus datenrechtlichen Gründen die Schulen nicht mehr abfragen“, wandte er sich an die jungen Leute. Insgesamt zehn Entlassschüler aus den verschiedensten Schularten, wohnhaft im Gemeindegebiet und mit einer Eins vor dem Komma hätten sich gemeldet. „Klasse Leistungen haben sie alle abgeliefert“, fuhr er anerkennend fort.

Sie sind kräftig umworben

Junge Leute seien die Zukunft und würden dringend gebraucht. Mit Ausdauer und Fleiß, dies hätten die Anwesenden unter Beweis gestellt, seien Ziele erreichbar. Ein offenes Schulsystem biete die vielfältigsten Möglichkeiten der beruflichen Verwirklichung. Seien vor einigen Jahren Lehrstellen noch Mangelware gewesen, hätten heute Entlassschüler oft die Auswahl. Nicht nur zwischen verschiedenen Berufen sondern auch, bei welcher Firma sie ihre Ausbildung machen wollen. „Auf der ,Straße‘ braucht heutzutage niemand mehr zu stehen“. Ein Kino-Paket zu dem Eintrittskarten nebst Imbiss und Getränke gehören, überreichte er den Anwesenden für deren Leistungen. Viel Glück wünschte Bürgermeister Nerb für das, was kommen mag, dazu Freude am Beruf oder Erfolg im Studium. Doch auch die Freuden des Lebens genießen, solle nicht zu kurz kommen. „Für eure Zukunft habt ihr selber den Grundstein gelegt“, schloss er.

Simon Kick studiert ab Oktober in Passau Internationale Volkswirtschaft und Management. „Große Konzerne, die weltweit agieren, suchen Leute mit diesem Studiengang“, wusste er.

Anna-Lena Mader hat ein Praktikum als Raumausstatterin hinter sich. „Weil es mir gut gefiel, habe ich mich entschlossen, diesen Beruf zu wählen“. Markus Festl hat eine Lehrstelle in seinem Wunschberuf als Schreiner gefunden. Bevor es in die Firma geht, muss er erst das Berufsvorbereitende Schuljahr absolvieren.

Freude vor dem Ausbildungsbeginn

Sebastian Thurn hat die Arbeit des Einzelhandelskaufmanns im Elektrobereich schon praktisch kennengelernt. „Ich freue mich auf den Ausbildungsbeginn“, meinte er. Lukas Mayerhofers Wunschberuf ist Mechatroniker. „Weil ich auch Elektroniker als Möglichkeit ins Auge gefasst hatte, habe ich sieben Bewerbungen geschrieben“, berichtete er.

Sophia Sedlmeier studiert ab Oktober Jura in Regensburg. „Mit meinem Notendurchschnitt ist das kein Problem und wohnen werde ich weiterhin zu Hause“, erzählte sie. Rudolf Zachmayer wird in den kommenden zwei Jahren die FOS in Kelheim besuchen. „Dann strebe ich ein Duales Studium im Fach Elektronik-Entwicklung an“, gab er Auskunft.

Selina Lulei will an der FOS ihr Abi machen und später Lehramt Mathematik oder Technik studieren. Alle anwesenden Entlassschüler sahen ihre Zukunft klar vor Augen und hatten sich vor genommen, konsequent auf ihre Ziele hin zu arbeiten. Eine längere Auszeit zog niemand von ihnen in Betracht. Jene, die ein Studium als ersten Schritt ins Berufsleben geplant haben, machen meist Ferienjobs.

Ein gemütliches Abendessen beendete die diesjährige Schülerehrung in Saal.

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