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Montag, 16. Juli 2018 29° 8

Parken

Autos haben in der Tiefgarage Vorfahrt

Motorräder und Anhänger sollen weiterhin außen vor bleiben in der Abensberger Anlage. Trotzdem könnten sich Regeln ändern.
Von Wolfgang Abeltshauser

Über die Tiefgarage wird geredet.Foto: Abeltshauser
Über die Tiefgarage wird geredet.Foto: Abeltshauser

Abensberg..Auch zukünftig werden Stellplätze in der Tiefgarage nur für Pkw vermietet. So beschloss es jetzt der städtische Werkausschuss. Es bleibt also alles beim Alten. Allerdings könnte es zu Änderungen der Regularien kommen. Das Gremium will noch einmal über die Regeln debattieren, wenn noch mehr Informationen vorliegen.

Bürgermeister Dr. Uwe Brandl (CSU) informierte das Gremium darüber, dass sich in jüngster Zeit Anfragen mehren würden, ob die Stellplätze in der Tiefgarage auch für Pkw-Anhänger und Motorräder angemietet werden könnten. Wichtige Parkplätze für Anwohner und Gewerbetreibende würden so blockiert. Das ist die Ansicht der Verwaltung, die deshalb dazu riet, das Ansinnen abzulehnen.

Bürgermeister Brandl verwies darauf, dass es in der Altstadt ohnehin wenig Parkmöglichkeiten gibt. Auf Nachfrage von Josef Weber (Freie Wähler) bekamen die Gremiumsmitglieder berichtet, dass derzeit 62 Stellplätze vermietet sind. Insgesamt gibt es deren 71. Es würden bewusst Stellplätze frei gehalten, damit die Tiefgarage eben auch für Nichtmieter zur Verfügung steht. Weber sprach sich dafür aus, das beizubehalten.

Brandl und Simon Steber (Junge Liste) hätten dagegen keine Bedenken, auch den Rest noch zu vermieten. Keiner aus dem Gremium sprach sich aber dafür aus, andere Fahrzeuge außer Pkw‘s zuzulassen. Grundsätzlich sind die Ansichten aber verschieden. So würde es Gertraud Schretzlmeier (CSU) gerne sehen, wenn einige Plätze freigehalten würden. Dagegen kann sich Dietmar Schweiger (Fraktion Land) sogar vorstellen, die Stellplätze zu verkaufen. Das Gremium kam überein, grundsätzlich noch einmal darüber sprechen zu wollen. Erst einmal sollen die Stadtwerke Zahlen – etwa die Einnahmen – zusammenstellen. Es ist nicht das erste Mal, dass in städtischen Gremien die Regeln der Tiefgarage behandelt werden.

Im Gremium kam eine Debatte darüber auf, ob es Werbung für den Gillamoos nötig sei. Und wie die aussehen solle. Auf dem Tisch lag ein Zuschussantrag der Mittelbayerischen Zeitung für das Internetformat „Gillamoos-TV“, das heuer starten soll. Bei zwei Gegenstimmen wurde dem entsprochen.

Davor gab es aber eine kontroverse Debatte. Michaela Mader-Hampp befand: „Der Gillamoos ist ein Selbstläufer.“ Deshalb müsse die Kommune nicht zusätzlich in Öffentlichkeitsarbeit investieren. Steber dagegen ist der Meinung, man solle mit der Zeit gehen. Brandl warnte davor, zu glauben, es gehe alles von alleine. Er und weitere Stimmen verwiesen darauf, dass es an den Gillamoos-Sonntagen und -Montagen durchaus Zeiten gebe, in denen leere Plätze in den Zelten zu sehen sind. Dagegen erinnerte Weber seine Kollegen daran, dass es ein Defizit für den traditionellen Jahrmarkt gebe. Das in seinen Augen nicht unbedingt weiter anwachsen müsse.

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Ein umfangreiches Zahlenwerk

  • Jahresabschluss:

    Die Gremiumsmitglieder erfuhren, dass der Jahresabschluss für 2017 erledigt ist. Deshalb beschlossen sie, den Rechnungsprüfungsausschuss zu beauftragen, die Rechnungsprüfung durchzuführen.

  • Wirtschaftsprüfer:

    Die Abschlussprüfung soll in den Händen eines externen Fachmannes liegen. Den konkreten Beschluss dazu muss der Stadtrat fällen. (wo)

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