MyMz
Anzeige

Bau

AWO-Seniorenheim erhielt den Segen

Fast vier Jahre lang wurde bei laufendem Betrieb die Einrichtung saniert. Bei der Feier durfte ein Rückblick nicht fehlen.
Von Ferdinand Pledl

Armin Kübler (li.) und Raphael Somwe Katumbu Kashika bei der Feier im Seniorenheim Foto: Ferdinand Pledl
Armin Kübler (li.) und Raphael Somwe Katumbu Kashika bei der Feier im Seniorenheim Foto: Ferdinand Pledl

Saal a.d. Donau.Am Samstagnachmittag fand zum Abschluss der Sanierungsarbeiten im AWO Seniorenheim in Saal die feierliche Einweihung statt. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Frauenchor „Die Silberdisteln“ aus Painten unter der Leitung von Elke Niedermeier.

Kelheims Bürgermeister und seit 2015 amtierender Vorsitzender des AWO Kreisverbandes Kelheim, Horst Hartmann, begrüßte die Anwesenden und informierte über die Zahl der Verbandsmitglieder sowie über die Betreuung von fast 2000 Familien in allen Einrichtungen des Kreisverbandes. Gleichzeitig erwähnte er den 100. Geburtstag der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und berichtete zur Geschichte des Kreisverbandes. „Bis zum Jahr 2007 wurde alles ehrenamtlich erledigt. Es folgte der Beginn operatives Geschäft und der kontinuierliche Aufbau. Es wurden zwei GmbHs gegründet: Familie und Jugend sowie Soziale Dienste. Es folgte die Übernahme des Seniorenheims und der Kauf des Hauses in Saal, mit dem Zweck, ein Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu schaffen. Im Juli 2015 erfolgte von der AWO die Übernahme der Trägerschaft von den Rummelsberger Anstalten. Von Oktober 2015 bis August 2019 fand die Sanierung – bei laufendem Betrieb – statt“.

Zahlreiche Aufgaben

  • Bestand:

    Diese Einrichtungen werden in Saal von der AWO geführt: Kindergarten Mitterfecking, Kinderkrippe Schneckenhaus, Ganztagsbetreuung an der Schule, Sozialtherapeutin an der Schule, Kinderheim in Saal, Seniorenheim in Saal und vielleicht Wohnen mit Handicap in Saal.

  • Zuständig:

    Betreuung von fast 2000 Familien in allen Einrichtungen des Kreisverbandes.

Das Seniorenheim verfügt über 77 vollstationäre Pflegeplätze, welche alle belegt sind. Fünf Plätze befinden sich in der Rüstigen-WG und fünf Plätze in der Mitarbeiter-WG. Zwei Wohnungen sind im Bau für Mitarbeiter und die tägliche Produktion für „Essen auf Rädern“ beträgt 230. Der Bürgermeister von Saal, Christian Nerb, verwies auf die Wichtigkeit und die Bedeutung der AWO für die Gemeinde. Er erinnerte an Maria Juchacz, Gründerin der AWO am 13. Dezember 1919, und die Einführung des passiven Wahlrechts für Frauen. „Dieses Gebäude wird sicherlich immer in Erinnerung mit dem Namen Ernst-Cetto bleiben", sagte Nerb und berichtete über die verschiedensten Epochen vom Donauhotel 1925 bis zum Besitz der Firma B+Z im Jahre 2014 unter Führung durch die AWO.

Sowohl Landrat Martin Neumeyer als auch Vorsitzender der AWO Niederbayern/Oberpfalz, Siegi Depolt, gratulierten und bedankten sich bei den Mitarbeitern für die nicht immer einfache Arbeit. Landesvorsitzender der AWO Bayern Professor Dr. Thomas. Beyer berichtete in seinem Referat über die Geschichte der AWO und deren Gründung. Er verwies auf den klugen Schachzug der Sozialdemokratin und auf die vielfältigen Dienste der Arbeiterwohlfahrt. Pfarrvikar Raphael Somwe Katumbu Kashika sowie Pfarrer Armin Kübler sprachen die Segnungsgebete und nahmen die Einweihung des Gebäudes vor.

Zur großen Überraschung übergab Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kelheim, Dieter Scholz, an die Kreis-Geschäftsführerin der AWO Sandra von Hösslin einen Scheck über 1000 Euro. Der Betrag wird für die Anschaffung von Außenanlagen im AWO-Kindergarten Langquaid verwendet.

Mehr aus Kelheim und der Region lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht