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Kelheim/Weltenburg

Baumpflanzaktion soll Bewusstsein schärfen

Streuobstwiesen haben eine große Bedeutung für die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft.

Joachim Hamberger, Leiter des AELF, Franz Nadler vom Landratsamt, Maria Meixner, Vorsitzende des OGV Weltenburg-Stausacker, Thomas Zeugner, Förderschul-Lehrer, Bürgermeister Horst Hartmann und Landrat Martin Neumeyer (von links) mit dem Team des Gartenbautrupps und Schülern der Eduard-Staudt-Schule  Foto: Joachim Hamberger
Joachim Hamberger, Leiter des AELF, Franz Nadler vom Landratsamt, Maria Meixner, Vorsitzende des OGV Weltenburg-Stausacker, Thomas Zeugner, Förderschul-Lehrer, Bürgermeister Horst Hartmann und Landrat Martin Neumeyer (von links) mit dem Team des Gartenbautrupps und Schülern der Eduard-Staudt-Schule Foto: Joachim Hamberger

Kelheim.Mit der Pflanzaktion vom 20. November in Weltenburg will das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg darauf hinweisen. Zusammen mit Schülern aus der Eduard-Staudt-Schule Thaldorf, Kelheims Bürgermeister Horst Hartmann und Landrat Martin Neumeyer wurden in Weltenburg fünf große Obstbäume auf eine städtische Wiese gepflanzt. „Streuobstwiesen prägen unseren Landkreis und stehen für eine intakte Natur, hohe Biodiversität und gesunde, hochwertige Produkte“, sagte Dr. Joachim Hamberger, Leiter des AELF Abensberg. Die Bäume werden vom Freistaat Bayern gestiftet. Landwirtschaftsministerin Kaniber will damit auf Möglichkeiten zur Verbesserung der Artenvielfalt hinweisen. Landrat Neumeyer lobte die Aktion, weil damit alte Sorten erhalten und heimische Lebensmittel erzeugt werden. Bürgermeister Hartmann begeisterte sich dafür, dass Schüler der Förderschule Thaldorf sich aktiv einbrachten und Heimat gestalteten. Angeleitet vom Gartenbautrupp des Landkreises und unter Leitung von Franz Nadler, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, lernten die Jugendlichen, wie professionell Bäume gepflanzt werden. Zwei Apfelbäume, zwei Birnbäume und eine Zwetschge wurden gesetzt. Maria Meixner vom Obst- und Gartenbauverein Weltenburg-Stausacker sagte zu, die Pflege der neu gepflanzten Bäume zu übernehmen. Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen. Die Aktion soll das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung des Streuobstanbaus schärfen und dem stetigen Rückgang der Streuobstwiesen entgegenwirken.

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