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Gemeidnerat

Bautafel verspricht Aufklärung

Das neue Feuerwehrhaus in Ihrlerstein bekommt ein großes Info-Schild. Gemeindeflächen werden zu „Eh-da Flächen“.
Von Renate Beck

Eine große Bautafel informiert demnächst die Passanten über Details zu den verschiedenen Bauvorhaben am Ihrlersteiner Ortseingang.  Foto: Renate Beck
Eine große Bautafel informiert demnächst die Passanten über Details zu den verschiedenen Bauvorhaben am Ihrlersteiner Ortseingang. Foto: Renate Beck

Ihrlerstein.Weil ihn immer wieder Menschen darauf ansprechen, was denn da bei der Schule gebaut werde, stellte Ihrlersteins Vizebürgermeister Thomas Krebs den Antrag, dort eine Bautafel mit Bild in ausreichender Größe anzubringen. „Mit allen notwendigen und sinnvollen Informationen dauerhaft von der öffentlichen Verkehrsfläche sichtbar für alle Bürger.“

In der jüngsten Gemeinderatssitzung stimmte das Gremium dem zu. Zusätzlich befürwortete es den Vorschlag von Rat Adolf Rösch, nicht nur das Feuerwehrhaus, sondern das komplette Bauvorhaben mit Wohngebiet und Verbrauchermarkt auf diesem Areal aufzuzeigen. Ob der Betreiber des Verbrauchermarkts, die Firma Buchbauer, mit auf die Tafel will und auch der geeignete Stellplatz müssen noch geklärt werden. Die Kosten für diese Bautafel sind laut Bürgermeister Josef Häckl bei rund 1000 Euro anzusiedeln.

Der Straßenzug Mohnblumenweg/Schlesierstraße stand erneut auf der Tagesordnung. Die im Dezember behandelten Einwendungen und Einstellungen sind nun in den Plan eingearbeitet. Dabei wurden eine Feldzufahrt herausgenommen, eine Parzelle aufgenommen, vier Parzellen wiederaufgenommen, Baugrenzen angepasst und die Vorgaben des Lärmschutzgutachtens sowie die Festlegung auf zwei Wohneinheiten in den textlichen Teil eingearbeitet. Zu den Änderungen werden wieder alle beteiligten Fachstellen angeschrieben und der überarbeitete Bauleitplan erneut vier Wochen lang öffentlich ausgelegt.

Vorausleistungen fällig

Witterungsbedingt ist ein Teilstück der Tulpenstraße/Nelkenstraße nicht mehr mit einer Feinschicht versehen worden. Nachdem die endgültige Herstellung dadurch noch nicht erfolgt ist, soll laut Bürgermeister Häckl „durch das beauftragte Büro die Vorausleistung in Höhe von 70 Prozent der voraussichtlich anfallenden Kosten vorbereitet und durch die Gemeinde verbescheidet werden“.

Der Versand-Termin der Bescheide ist noch nicht vorhersehbar. Nach der Winterpause sei diese Straße die erste Baustelle der Firma.

Für das Projekt „Eh-da-Flächen“ wurde durch den Landschaftspflegeverein VöF e.V. eine Vorauswahl der Flächen in Ihrlerstein übermittelt. Durch die Gemeinde sollen nun geeignete Flächen für die Übermittlung an den VöF ausgewählt werden. Häckl erklärte, dass alle vorgeschlagene Flächen gemeindeeigene Flächen sind, die nach bayerischem Wortlaut „eh da“ sind. Solche, die von der Gemeinde gepflegt werden. Dazu zählen zum Beispiel Straßenböschungen und Wegränder, die durch dieses Projekt ökologisch aufgewertet werden und somit für mehr Artenvielfalt sorgen sollen.

Auswahl passt nicht immer

Maximal zehn solcher Flächen könne man melden. Die Besonderheit: „Für diese Flächen gibt es 70 Prozent für die Pflege.“ Dabei werde jedes Grundstück maßgeschneidert behandelt. Mindestens fünf Jahre müsse eine aufgenommene Fläche im Programm sein. Während dieser Zeit darf sie nicht verändert werden. Im Anschluss verbleiben die betroffenen Flächen im Gemeindebesitz. Das Gremium stimmte nicht allen Vorschlägen zu: Weil nicht absehbar ist, dass die Wegfläche beim Sonnenhang Richtung Hackerleiten angesichts des geplanten Ausbaus der Staatsstraße 2233 fünf Jahre lang gepflegt werden kann, stimmte keiner der Räte diesem Vorschlag zu. Die Grundstücke zwischen Elster- und Eulenstraße sowie das in der Rehseige mit dem Begleitgraben wurden aufgenommen; die Fläche westlich vom Sportplatz mit knapper Mehrheit abgelehnt. Mit einer Gegenstimme wird der nördliche Straßengraben Richtung Palmberg zur Eh-da Fläche.

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Zur Kenntnisnahme

  • Haushalt:

    Frank Fiebig, der neue Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft, berichtete über das Ergebnis des Haushalts 2018. Die Rechnungsprüfung wurde abgeschlossen, die Entlastung einstimmig beschlossen.

  • Bürgerversammlung:

    Da Bürgermeister Josef Häckl nicht mehr kandidiert, will er sie von seiner Nachfolgerin/seinem Nachfolger durchführen lassen.

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