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Kommunalwahl

Benno Kreuzmair tritt in Wildenberg an

Der 73-Jährige Kreuzmair will mit „Bürger für Bürger“ Bürgermeister in Wildenberg werden. Für ihn ist es der dritte Anlauf.
von Roswitha Priller

Bürgermeisterkandidat Benno Kreuzmaier (vorne Mitte) mit den Listenkandidaten von „Bürger für Bürger“.  Foto: Roswitha Priller
Bürgermeisterkandidat Benno Kreuzmaier (vorne Mitte) mit den Listenkandidaten von „Bürger für Bürger“. Foto: Roswitha Priller

Wildenberg.Als vierte Gruppierung in Wildenberg hat diese Woche die Wählervereinigung „Bürger für Bürger“ einen Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Einstimmig wurde Benno Kreuzmair von den anwesenden Wahlberechtigten gewählt. Die Wahlleitung übernahm Georg Loibl, in den Wahlausschuss wählten die Anwesenden Bernadette Lehner und Markus Wolf.

Der 73-jährige Jurist wollte bereits 2008 und 2012 als Kandidat von „Bürger plus“ den Bürgermeisterstuhl von Wildenberg erobern. „Ich bin von verschiedenen Leute angesprochen worden, ob ich für 2020 wieder als Bürgermeister kandidieren will, da habe ich mich nicht lange bitten lassen“, so Kreuzmair. Mit seiner wiederholten Kandidatur befindet Kreuzmair sich in der Gemeinde in guter Gesellschaft. Kreuzmair sieht die Hauptaufgabe des Gemeindeoberhaupts darin, die Leute zusammenzubringen. „Was gerade in Wildenberg mit dem Bürgerentscheid passiert ist, ist für mich gelebte Demokratie. Und so soll es meiner Meinung nach weitergehen“, wünschte sich Kreuzmair.

Bürgermeister und Gemeinderat sollten sich auf Augenhöhe begegnen, da sollten keine großen Unterschiede gemacht werden. Das soll auch mit dem Namen der Gruppierung „Bürger für Bürger“ besonders unterstrichen werden.

Mit vollem Einsatz einbringen

„Wir brauchen Leute, die anpacken und Problemlösungen vorantreiben.“ Das bloße Ärmel aufkrempeln der anderen Kandidaten, kurz vor der Wahl, lange nicht mehr, da müsse schon dauerhaft das Hemd gewechselt werden. Da wolle sich Kreuzmair mit vollem Einsatz einbringen.

Hier sehen Sie alle bisher bekannten Bürgermeisterkandidaten im Überblick:

Als studierter Volljurist sieht er sich gut geeignet für den Bürgermeisterjob. „Bei der Arbeit im Gemeinderat ist es von Vorteil, ein juristisches Gespür zu haben. Es tauchen immer wieder Rechtsprobleme auf, die es zu lösen gilt.“ Da sehe er auch sein Alter als Vorteil an. Er bringe sehr viel Lebenserfahrung mit und dadurch ein hohes Konfliktlösungspotenzial. Unterschiedliche Meinungen müssten vom Bürgermeister zusammengebracht werden, um gangbare sowie konsensfähige Wege für alle zu finden.

Die Liste

  • Reihenfolge:

    Benno Kreuzmair (Bürgermeisterkandidat), Georg Loibl, Maria Schlögl, Birgit Baumann, Bernhard Köck, Olaf Markert, Daniela Loibl, Patrick Tammler, Caroline Mikulski, Sabine Kuhrt, Josef Baumann, Lara Flierl und Marianne Kellner.

  • Hintergrund:

    Benno Kreuzmair wohnt mit seiner Frau Sabine Kuhrt in Willersdorf, seine Kanzlei ist in München.

„Wir stehen für Werte ein. Demokratie soll das Beste für die Meisten finden“, so Kreuzmair weiter. Da müsse man sich im übertragenen Sinne auch mal trauen, aus einer Sackgasse rückwärts wieder rauszufahren. Als weitere Punkte formulierte er die Orientierung an Lösungen, Transparenz und Durchschaubarkeit, die Zusammenarbeit und das gemeinsame Gestalten mit Bürgern der Gemeinde sowie Naturnähe und Umweltbewusstsein. Als neues Informationsorgan bieten „Bürger für Bürger“ den „Klärboten“ an, der als Newsletter abonniert werden kann. „Im Gegensatz zur ,Wildenberger Rundschau‘ der CSU stehen hier wirklich nur Wildenberger Belange drin.“

Ein Abbild der Gemeinde

Gleichzeitig mit der Nominierung ihres Bürgermeisterkandidaten stellte „Bürger für Bürger“ auch die Liste ihrer Gemeinderatskandidaten auf. Vor der Wahl stellten sich die insgesamt zwölf Kandidaten vor. Sie spiegeln ein gutes Abbild der Gemeinde wieder.

Biolandwirt Georg Loibl aus Schweinbach steht auf Platz zwei. Loibl sind der Naturschutz und der schonende Umgang mit den Ressourcen wichtig. Gemeinsam mit Maria Schlögl (Platz 3) aus Schweinbach hat er das Bürgerbegehren zur Kläranlage mitinitiiert.

Schlögl ist Hauswirtschaftsmeisterin und tritt wie alle anderen Kandidaten auch für eine bessere Transparenz und Durchschaubarkeit ein. Die Information der Bürger müsse dringend verbessert werden.

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