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Kinderbetreuung

Besser Abriss oder Sanierung?

Der Gemeinderat Ihrlerstein erhöht auf 60 Kindergartenplätze. Die Einrichtung St. Theresia wird sich optisch verändern.
Von Renate Beck

Abriss und Neubau oder Sanierung und Erweiterungsbau? – Die Wirtschaftlichkeitsberechnung soll die Antwort liefern.  Foto: Renate Beck
Abriss und Neubau oder Sanierung und Erweiterungsbau? – Die Wirtschaftlichkeitsberechnung soll die Antwort liefern. Foto: Renate Beck

Ihrlerstein.Seit 1975 gibt es den Kindergarten St. Theresia neben der Pfarrkirche St. Josef. 1988 wurde das Gebäude aufgestockt. 2010 und 2013 wurden die Krippengruppen eingebaut, bei denen 83 000 Euro und 45 000 Euro an Fördermitteln der Regierung flossen, ausgelegt auf 25 Jahre. Bei einem Abriss müssen diese Fördergelder anteilsmäßig zurückgezahlt werden.

Nun besteht Sanierungsbedarf. Bürgermeister Josef Häckl würde den Bestand gerne erhalten und sagt: „Einen Erweiterungsbau brauchen wir auf jeden Fall“. In der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete er von einer Steigerung der Geburtenrate von 24 im Jahr 2017 auf 44 Geburten im Jahr 2019. Auch das erforderliche Raumprogramm habe sich verändert. Altbestand sanieren, neuen einbinden oder Abriss? – Die Kosten für eine Sanierung und einen Neubau müssten gegenübergestellt werden. Dazu brauche es auch eine Bedarfsfeststellung zur Kinderbetreuung. Einstimmig beschloss das Gremium, die Zahl der Kindergartenplätze auf 60 zu erweitern.

„Die Kinderkrippe wird jetzt um eine dritte Gruppe erweitert“, so Häckl. Statt bisher 24 auf 36 Kinder. Eine Betriebserlaubnis für 60 Plätze sei wichtig als Grundlage für die Planung des Erweiterungsbaus. Die Zahlen sind angepasst an das Raumprogramm für die Förderung der Regierung.

Kosten werden ermittelt

Die von der Kirchenverwaltung beauftragten Ingenieure ermitteln nun die Kosten und stellen den Vergleich an. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung werde es laut Bürgermeister zeigen: „Wenn die Sanierungskosten 80 Prozent des Neubaus erreichen, dann fördert die Regierung den Neubau.“

Von der Feuerwehr wurde der Verwaltung die jährlich zu ermittelnde Beschaffungsliste vorgelegt. Insgesamt 26 577 Euro wurden dafür ausgewiesen. Für die Ersatz- und Neubeschaffungen kann mit einem Zuschuss von insgesamt 900 Euro gerechnet werden. Diese Liste gliedert sich in Ersatz- und Neubeschaffungen, Wartungen, Ausbildung und Lehrgänge. „Fahrzeuge müssen umgebaut werden“, antwortete Kommandant Lars Steger auf die Frage von Rat Markus Laußer (CSU/UW) zum Posten der Neuanschaffungen.

Kommunalwahl 2020

  • Erfrischungsgeld:

    Erhöhung zur Durchführung der Kommunalwahl auf 80 Euro, Stichwahl: 40 Euro, Besetzung Wahlausschuss: 20 Euro, gestaffelt nach der anfallenden Zeit.

  • Bedarf:

    Die Zusagen von 54 Wahlhelfern für Ihrlerstein mit sechs Wahllokalen, drei Briefwahlbezirken und drei Außenbezirken wurden laut Bürgermeister bereits im ersten Anlauf erreicht. (erb)

In einer Planskizze wurden die von der Feuerwehr gewünschten Anschlagspunkte markiert: Zwei Anschlagpunkte je 100 kN und zwei Anschlagpunkte 25 kN. Gegenüber einer früheren Ausfertigung handelt es sich laut Bürgermeister hier bereits um eine Kompromisslösung. „Laut Auskunft des Kreisbrandrates sind solche Anschlagpunkte keine Vorschrift, jedoch wünschenswert.“ Die Räte sprachen sich einstimmig für die Anlage dieser besonders belastbaren Befestigungsstellen zum Beispiel für Übungen mit Seilen aus. An Kosten müssen rund 4300 Euro netto je Stück für die beiden 100-kN-Anschlagpunkte angesetzt werden. „Die Kosten für die beiden 25 kN sind zu vernachlässigen.“

Jugendtreff läuft gut

Über „keine Probleme beim Jugendtreff“ freuen sich Bürgermeister Josef Häckl und Jugendbetreuer Gerald Meller. „Obwohl so manche anfangs skeptisch waren“, erinnerten sich beide. Kai-Mitarbeiter Meller informierte das Gremium und die Zuhörer über den seit knapp zwei Jahren bestehenden gemeindlichen Jugendtreff an der Hauptstraße: „In diesen zwei Jahren hat sich Vertrauen aufgebaut.“ Er sei Ansprechpartner für alle möglichen Probleme der Jugendlichen geworden. Durchschnittlich kämen acht, manchmal auch bis zu 13 Besucher in den Treff. Aktionen wie Ramadama, Bürgerfest, Ausflug Skylinepark und das gemeinsame Pizza- und Plätzchenbacken bereicherten die beiden vergangenen Jahre.

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