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Bessere Radwege und mehr Blühflächen

Der Umweltausschuss legt dem Gemeinderat mehrere Beschlüsse ans Herz. Alle sollen die Natur unterstützen.
Von Gabi Hueber-Lutz

Rund ums Rathaus soll es noch bunter werden. Foto: Gabi Hueber-Lutz
Rund ums Rathaus soll es noch bunter werden. Foto: Gabi Hueber-Lutz

Bad Abbach.Die Förderung des Radverkehrs ist in aller Munde. Ein sinnvolles Radwegenetz muss über die Landkreisgrenzen hinausgehen. In Bad Abbach hat sich der Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss daher die vorhandenen Verknüpfungen angesehen. In Richtung Kelheim sei man gut aufgestellt, sagte dritter Bürgermeister Ferdinand Hackelsperger, der die Ausschusssitzung leitete. Auch der Weg über Graßlfing nach Regensburg sei für E-Bikes gut machbar. Nach Westen ist der Anschluss an der Donau entlang ebenfalls gut gegeben.

Richtung Osten ist Bedarf

Nur Richtung Osten besteht Handlungsbedarf. Eventuell kann man den Radweg hinter der Lärmschutzwand am Heidfeld entlang führen. Bis zur Landkreisgrenze wäre die Fläche, die für einen Radweg benötigt wird, überwiegend in Gemeindehand oder in staatlichem Besitz. Nun müssen Gespräche mit den beiden Landkreisen geführt werden. „Ich bin guter Hoffnung, dass das funktioniert“, sagte Hackelsperger. Die Energieagentur Regensburg hat mehrere Dächer begutachtet, die eventuell für die Anbringung von Photovoltaikanlagen geeignet sind. Sie empfiehlt, auf den Kläranlagen in Bad Abbach und Dünzling, sowie am Bad Abbacher Bauhof solche Anlagen anzubringen. Der Ausschuss wird dem Gemeinderat die Annahme dieses Beschlusses empfehlen.

Gleichzeitig soll die Energieagentur beauftragt werden, ein Konzept für eine Photovoltaikanlage am Inselbad und am Rathaus zu erarbeiten. Für die Elektromobilität sind Ladestationen für E-Bikes und E-Autos beim Inselbad vorgesehen.

Weitere Beschlüsse

  • Heizung:

    Der Ausschuss empfiehlt dem Gemeinderat, die Gemeindewohnungen in der Gandershofer- und der Dr.-Franz-Schmitz Straße zu überprüfen. Sie werden zum Teil noch mit Hilfe von Ölöfen geheizt.

  • Strom:

    Der Stromverbrauch der EDV-Anlage der Gemeinde ist hoch und auch sicherheitstechnisch gibt es Neueres. Dafür können Green IT Fördermittel vom Bund beantragt werden. (lhl)

Wenn Bäume kaputt gehen und sterben, liegt das mitunter daran, dass der Boden und das sich verändernde Klima ihnen nicht guttun. So ist es auch im Heidfeld. Für den Bauhof gibt es daher jetzt eine Empfehlung, welche Baumarten künftig wo gepflanzt werden sollen. Wichtig ist dabei, laut Kreisfachberater Franz Nadler, dass keine Monokultur einzelner Baumarten entsteht.

Mehr Blühflächen beim Rathaus

Noch bunter soll es jetzt rund um das Rathaus werden. Vor einigen Jahren wurden hier bereits Blühflächen angelegt. Weitere 400 Quadratmeter Fläche sollen sich im nächsten Sommer bereits mit insektenfreundlichem Bewuchs schmücken. Mehrjährig, bienenfreundlich und schön fürs Auge - so lautet das Motto. Im Herbst/Winter wird der Boden hergerichtet, im Frühjahr angepflanzt.

Einige Diskussionen gab es, ob für den Bauhof ein Balkenmäher angeschafft werden soll. Josef Hofmeister setzte sich vehement dafür ein. Für naturnahe Flächen sei solch ein Balkenmäher nötig und die Leute im Bauhof bräuchten eine Ausrüstung, mit der sie vernünftig arbeiten können. Der Empfehlungsbeschluss war einstimmig.

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