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Häuser

Biburg schafft sich Bauparzellen

Die Politiker wollen per Satzung weiteren Wohnraum in der Kommune schaffen. Ausgleichsflächen sind dafür aber nötig.
Von Wolfgang Abeltshauser

Etzenbach könnte bald ein wenig größer werden. Foto: Abeltshauser
Etzenbach könnte bald ein wenig größer werden. Foto: Abeltshauser

Biburg.Wohnraum zu schaffen, ist in diesen Tagen in vielen Kommunen ein Thema. Biburg ist da keine Ausnahme. Deshalb versuchen die Politiker, Flächen bebaubar zu machen, bei denen bisher dafür noch kein Recht existiert. Im Blick sind dabei Areals an den Ortsrändern von Rappersdorf, Etzenbach und Biburg selbst. Rechtlich gelten die jetzt noch als Außenbereich.

Mehrere Bauparzellen könnten laut Zachmayer so geschaffen werden. Erreichen wollen die Biburger das mittels einer speziellen Satzung, in der diese Flächen als sogenannter Innenbereich definiert werden. Dann ist Bauen möglich. Die Politiker haben die Satzung jetzt aufgestellt. Sie wird nun ausgelegt, damit Bürger und Behörden dazu Stellung nehmen können.

Flächen für die Natur

Das Verfahren ist ähnlich dem bei der Aufstellung eines Bebauungsplans. Fest steht schon jetzt, dass für die in Zukunft überbauten Areale Ausgleichsflächen für die Natur gebracht werden müssen.

Eine unendliche GeschichteEin wenig zu einer unendlichen Geschichte entwickelt sich der Plan, Bierzeltgarnituren anzuschaffen. Bereits vor einiger Zeit hatten einige Vereine beantragt, die Kommune möge das tun. Um sie dann – gegen Gebühr – an die Clubs für deren Veranstaltungen zu verleihen. Das wäre für die Vereine immer noch billiger, als eigene zu kaufen.

Genaue Prüfung

Gesagt – getan: Es wurden Angebote eingeholt. Allerdings vermochten die Räte auch im zweiten Anlauf nicht zu entscheiden, ob die jeweiligen Garnituren qualitätvoll genug sind. Nun nehmen es zwei Ratsmitglieder in die Hand, dass genau zu prüfen.

Wie immer verständigten sich die Biburger Gemeinderäte in der öffentlichen Sitzung auf den nächsten Termin. Der soll am 27. Februar um 19 Uhr anberaumt werden. Es wird keine Ratssitzung wie jede andere sein. Denn läuft alles normal, ist es die letzte reguläre Sitzung vor den Kommunalwahlen. Also die letzte des Bürgermeisters, der wie berichtet nicht mehr antreten will.

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