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Bildungszentrum auf der Zielgeraden

Auf 600 Quadratmetern sollen sich Besucher ab dem Frühjahr zum Thema Klimawandel informieren können. Nun steht das Konzept.
von Sarah Höger

Christian Omonsky (l.) moderierte die Präsentation. Ludwig Friedl, Johannes Zange und Matthias Werner (v.l) bilden das Kernteam von „um:welt“.
Christian Omonsky (l.) moderierte die Präsentation. Ludwig Friedl, Johannes Zange und Matthias Werner (v.l) bilden das Kernteam von „um:welt“. Foto: Sarah Höger

Regensburg.Der Klimawandel ist eines der drängendsten Probleme der Menschheit, jeden betrifft er früher oder später und jeder kann seinen Beitrag für mehr Klimaneutralität leisten: Diese Botschaft möchte das Team um Ludwig Friedl mit der Ausstellung „um:welt“ des Energie-Bildungszentrums vermitteln, das im März 2021 für Besucher öffnen soll.

Das Konzept steht

Der Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg stellte am Montag zusammen mit seinen Kollegen Matthias Werner, der für Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, und Johannes Zange, Bildungsreferent der Agentur, das Konzept der neuartigen Ausstellung vor.

Energie-Bildungszentrum

  • Standort:

    Die Ausstellung wird im RUBINA, im Haus für Energie- und Umweltbildung der Stadt Regensburg beheimatet sein.

Mit dem Ausstellungskonzept soll Besuchern ab der fünften Klasse auf rund 600 Quadratmetern Fläche die Entstehung des Energie- und Klimasystems Erde dargebracht und erklärt werden, wie der Klimawandel zustande kommt und was konkret dagegen getan werden kann. „Bei den Besuchern soll hängen bleiben, dass wir dem Klimawandel nicht hilflos ausgeliefert sind, sondern jeder Einzelne im Alltag etwas tun kann“, betonte Friedl bei der Vorstellung.

Bildung

Labor und Forschung unter einem Dach

Bis Ende August 2020 soll das Projekt „Rubina“ in Regensburg fertig sein. Es soll junge Leute für Wissenschaft begeistern.

An interaktiven Stationen können Besucher ihre Verhaltensweise beispielsweise in Sachen Ernährung angeben und erfahren, welche Auswirkungen das auf das Klima hat. In der Ideenwerkstatt können dann Lösungsansätze erforscht oder selbst formuliert werden. Auch für Schüler-, Azubi- oder Studierendengruppen wird hier Raum für Ideen oder Workshops sein. Erkundet werden kann die Ausstellung entweder in Gruppen oder auf eigen Faust.

Bildung

MINT-Haus für den Nachwuchs

Zwölf Partner engagieren sich in neuem Verein für die Bildung junger Menschen. Der Standort ist auf dem TechCampus.

Der laufende Betrieb wird durch die Energieagentur gemeinsam mit Stadt und Landkreis Regensburg umgesetzt, der Landkreis Kelheim unterstützt als Kooperationspartner. Mit einbezogen sind auch die rund 150 Mitglieder der Energieagentur, Unternehmen und Institutionen aus der Region, die über Bildschirme am Ende der Ausstellung Anregungen, Produkte oder Dienstleistungen für konkretes Energie- und Ressourcensparen anbieten.

Pilotprojekt mit Vorbildfunktion

Rund 1,8 Millionen Euro haben Stadt und Landkreis Regensburg in die Erstausstattung der Ausstellung investiert. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Berliner Ausstellungsbüro C4. Es wird auch Themenwochen geben, in denen dann vertieft bestimmte Themen behandelt und durch Vorträge oder Workshops abgerundet werden sollen. Friedl und sein Team freuen sich, dass die Ausstellung endlich Form annimmt: „Davon träumen wir seit Jahren“, betonte Friedl. In Bayern ist das Konzept ein Pilotprojekt - und soll als Blaupause für weitere Ausstellungen dienen.

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