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Tradition

Bis Montag geht’s am Gallimarkt rund

Bestes Wetter lockte am Samstag viele aufs Mainburger Volksfest. Auch ein „heikles“ Thema beschäftigt dort immer noch.
Von Manuel Schwindl

Den Kindern gefiel beim Familiennachmittag am Samstag das Kettenkarussell sehr. Fotos: Manuel Schwindl
Den Kindern gefiel beim Familiennachmittag am Samstag das Kettenkarussell sehr. Fotos: Manuel Schwindl

Mainburg.Strahlend blauer Himmel und über zwanzig Grad. Am Samstagnachmittag herrschte bestes Herbstwetter. Perfekt für den Gallimarkt in Mainburg. Während die einen bummelnd die große Landmaschinenausstellung anschauten, genossen andere entspannt eine Tasse Kaffee und manche Schmankerl aus der Kelheimer Landfrauenküche.

Die Wittmanns aus Mainburg würden „am liebsten jeden Tag gehen“. Den Kindern gefalle es super, besonders am Kindernachmittag, sagte Hildegard Wittmann. Angesprochen auf das Abensberger Bier in Mainburg sagte Günther Wittmann: „Das ist ein heikles Thema“. Mehr wollte er dazu nicht sagen.

Die Geschmacksfrage „Bier“

In der Festhalle Bayernland wird das Bier vom Mainburger Ziegler-Bräu ausgeschenkt. Wie schmeckte es den Gästen? „Da ich eh nur ein Radler trinke, ist es mir relativ egal, ob noch ein anderes Bier ausgeschenkt wird“, befand Waltraud Schipke. Die Mainburger Seniorin sieht auch Vorteile in dem größeren Bierangebot. „Mein Mann verträgt das Bier vom Otten besser. Er kann dann einfach ins andere Zelt gehen. Das ist schon gut.“

Ingrid Lettmeyer sieht es anders. „Es galt mal der Spruch, dass es nur Bier aus dem Ort gibt. Und dann kommt das Bier aus Abensberg“, sagte sie. Das Ziegler-Bier schmecke der Mainburgerin sehr gut, wie sie sagte. Den Gallimarkt besuche sie gefühlt schon ewig, verriet sie schmunzelnd.

Helmut Kettner und Michael Müller stießen im Widmann-Zelt auf den Gallimarkt an.
Helmut Kettner und Michael Müller stießen im Widmann-Zelt auf den Gallimarkt an.

Nebenan im Festzelt Widmann saßen die beiden Abensberger Michael Müller und Helmut Kettner und ließen sich eine Mass Abensberger Ottenbräu schmecken. Auf die Frage, ob die beiden nur wegen des Bieres angereist wären, lachten sie nur. „Wir sind jedes Jahr hier, wegen der tollen Landmaschinenschau“, sagte Müller. Kettner stimmte ihm zu und auch das Volksfest sei einwandfrei. „Das Bier vom Ottenbräu ist ein hervorragendes Festbier“, schickte Kettner hinterher.

Jörn Deneke aus Hamburg und Alexander Döbel aus Freising waren extra angereist, nur um „das gute Bier zu trinken, dass wir schon vom Gillamoos kennen“, so Döbel. Jörn Deneke nickte und erklärte: „Da kann der Hamburger Dom nicht mithalten.“

Gäste aus nah und fern

Der Gallimarkt-Besucher aus dem „hohen Norden“ war aus „Lust und Liebe“ nach Mainburg gekommen. Der Festwirt vom Wein- und Weißbierzelt, Richard Sommerer genoss mit ihnen und Seniorchef Gerhard Widmann das Abensberger Bier.

„Ein hervorragendes Bier! Der Gallimarkt ist wie ein Besuchermagnet, er zieht Leute aus allen Himmelsrichtungen an.“ Auf den zu erwartenden Ansturm sei der Wirt „bis unters Dach“ gewappnet.

Bereits zum zweiten Mal belieferte der Abensberger Brauer Robert Neumaier das Festzelt von Andreas Widmann.

Montags-Programm

  • In den Zelten

    : Ab 19 Uhr spielt in der Festhalle Bayernland die Band Frontal – Party pur. Währenddessen sorgen im Widmann-Festzelt die „Cagey Strings“ mit Rock’n’Roll für die richtige Stimmung. Auch für eine große Tanzfläche ist dort gesorgt.

  • Internet:

    www.gallimarkt.mainburg.de

Was sagt der Festwirt dazu? „Ich bin mit dem Bier vom Ottenbräu sehr zufrieden. Es ist ein süffiges Bier und der Schaum hält sich besonders lange“, so Widmann im Gespräch mit der Mittelbayerischen.

Nachdem sich Gäste bei dem Festwirt ein anderes Bier wünschten, habe er sich für „mehr Vielfalt“ entschieden. Schließlich müsse man sich auch abheben vom anderen Zelt, so Widmann.

Für das Ottenbräu Bier-habe er sich wegen vielerlei Gründen entschieden. „Ich hab’ mir gedacht, weil das Ottenbräu-Bier am Gillamoos so beliebt ist, könnte es auch mehr Besucher beim Gallimarkt anlocken.“

Insgesamt ist er sehr zufrieden. „Es ist ein handgemachtes Bier und man merkt, in dem Produkt steckt viel Liebe.“ In jedem Fall sei es eine Bereicherung. „Ich werde mich auch nächstes Jahr wieder dafür einsetzen, dass es Ottenbräu-Bier am Gallimarkt gibt.“

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