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BN-Ortsgruppe richtet Appell an die Gassi-Geher

Im Goldtal befindet sich nördlich der Kleiststraße eine Ausgleichsfläche im Besitz der Marktgemeinde Bad Abbach.
Gabi Hueber-Lutz

Sigi Wasöhrl (links) und Marie-Luise Koschmal vom Bund Naturschutz bringen die Hinweisschilder an. Foto: Deml
Sigi Wasöhrl (links) und Marie-Luise Koschmal vom Bund Naturschutz bringen die Hinweisschilder an. Foto: Deml

Bad Abbach.Es handelt sich dabei um eine biologisch sehr wertvolle Magerrasenfläche. Angesiedelt haben sich dort viele Pflanzen, die einen mageren, also nährstoffarmen Boden benötigen. Zurzeit blühen bereits Wiesensalbei, Wolfsmilch und verschiedene Kleearten.

In den letzten Jahren wurde die Fläche von einem Schäfer mit Koppelschafhaltung genutzt. Dies führte zu einer Anreicherung des Bodens mit Nährstoffen. Wie bei einer Begehung vor einem Jahr mit einem Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde festgestellt wurde, siedelten sich bereits erste Pflanzen an, die einen nährstoffreicheren Boden bevorzugen und die Magerrasenpflanzen mit der Zeit zurückdrängen würden. Für den Schäfer hat sich mittlerweile eine andere Weidemöglichkeit ergeben und die Fläche kann wieder ausmagern. Es fehlt hier aber nun auch der Elektrozaun, der entfernt wurde.

Die Ortsgruppe des Bund Naturschutz wendet sich deshalb an Spaziergänger und Hundebesitzer. Um den Boden nicht noch mehr zu verdichten, werden Wanderer gebeten, den Weg im Wald zu nutzen und nicht über die Wiese zu gehen. Zudem ist die Fläche besonders für Hunde sehr verführerisch. Hundekot im Heu schadet allerdings den Schafen, die im Winter das Heu der Wiese zu fressen bekommen. Die Ortsgruppe des Bund Naturschutz hat nun Schilder aufgestellt, die auf diese neue Situation hinweisen. (lhl)

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