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Bildung

Bürgermeister ehrt Teugns beste Schüler

Sie haben alle eine 1 vor dem Komma und das Studium vor sich. Nun gab es eine Anerkennung von Manfred Jackermeier.

Manfred Jackermeier gratuliert Daniel Reitinger, Alexander Rausch und David Kramer (v.r.) zu deren hervorragenden Schulabschlüssen.
Manfred Jackermeier gratuliert Daniel Reitinger, Alexander Rausch und David Kramer (v.r.) zu deren hervorragenden Schulabschlüssen. Foto: Schmidl

Teugn.Bei der diesjährigen Schülerehrung hatte Bürgermeister Manfred Jackermeier David Kramer, Alexander Rausch und Daniel Reitinger zu Gast. Alle drei machten Abitur am Donau Gymnasium in Kelheim. Jackermeier zollte für die Leistungen seinen Respekt. Genau erkundigte er sich nach den Plänen der Einser-Absolventen. Reitinger mit der Note 1,1 will Physik studieren. „Das Fach begeistert mich einfach“, sagte er und fügte lächelnd an „weil ich wissen will, was die Welt im Inneren zusammen hält“. Zudem sei Physik ein Fach mit schier unbegrenzten Arbeitsmöglichkeiten. Wo genau die berufliche Reise hingehe, das könne er heute noch nicht sagen. Seine ehrenamtliche Tätigkeit im kirchlichen Bereich werde er während des Studiums einschränken müssen.

Rausch (Notendurchschnitt 1,4) wird Materialwissenschaften an der Uni Erlangen studieren. Durch eine Fernsehsendung sei er auf den ungewöhnlichen Studiengang gekommen. Nach genauer Information habe er die Vielfältigkeit der späteren Möglichkeiten dieses Studiums erkannt. „Wenn erst der Doktor gemacht ist, stehen einem in den verschiedensten Firmen leitende Positionen offen“, so Rausch. Ob Automobil-, Luftfahrt- oder Medizinindustrie, Materialwissenschaftler würden fast überall gebracht. „Alle Firmen arbeiten ja mit irgendwelchen Werkstoffen“. Keramik sei sein Lieblingsmaterial, weil es schier unendliche Einsatzmöglichkeiten habe.

Kramer (Notendurchschnitt 1,6) wird ab Oktober in Regensburg Medienkommunikation und Informationswissenschaften studieren. „Das Berufsziel ist Software- oder Spieleentwickler“, gab er Auskunft. Wie genau und wo dies einsetzbar sei, „das wird sich während des Studiums entwickeln“, so Kramer. Vermutlich werde er nach dem Bachelor aufhören, denn, „wie ich erfahren habe, werben Firmen schon an den Unis um spätere Fachkräfte“. Meist sei ein Master-Studium nicht mehr notwendig.

Kramer, Rausch und Reitinger haben feste Studienplätze. Nein, eine längere Auszeit nach dem Abi hätten sie nicht im Sinn. Jackermeier gratulierte noch ein Mal und überreichte Kinokarten nebst Verzehrgutschein. Eine weitere Einser-Schülerin aus der Gemeinde ist Sabrina Sergl, Realschule Abensberg, mit einem Notendurchschnitt von 1,9. (xes)

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