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Kultur

Burkina Faso bringt Bewegung rein

Bei der Kulturaktion der Abensberger Kirchmann-Stiftung gibt es auch in Kelheim allerhand zu sehen und zu hören
Von Manfred Forster

Am 8. Dezember 2009 sorgte die Gruppe Diamandia für den rhythmischen Rahmen der Einweihung des Gesundheitszentrums Maximilian Kolbe. Foto: Manfred Forster
Am 8. Dezember 2009 sorgte die Gruppe Diamandia für den rhythmischen Rahmen der Einweihung des Gesundheitszentrums Maximilian Kolbe. Foto: Manfred Forster

Kelheim.In Zeiten von Online-Banking ist das Klimpern von Geldmünzen auch in Bankhäusern nur noch selten zu hören. Ganz andere Töne schlägt die Sparkasse Kelheim in ihrer Zentrale an der Schäfflerstraße am 13. März an. Im Rahmen des Kultur- und Begegnungsprojektes „Traum und Wirklichkeit“ der Abensberger Kirchmann-Stiftung lassen Musiker der Gruppe Diamandia aus Ouagadougou in Burkina Faso exotische Töne auf Djembe, Balafon und anderen afrikanischen Instrumenten erklingen.

Die Gruppe ist, wenn man so will, die „Hauskapelle“ der Kirchmann-Stiftung. Bereits bei den großen Kulturprojekten in Abensberg 2009 und 2012 sorgten sie für den passenden Rhythmus zu den farbenprächtigen Bilder der Maler. Und 2009 untermalten sie die Einweihung des Gesundheitszentrums Maximilien-Kolbe, als Hanns-Peter Kirchmann unter dem Beifall von tausenden von Gästen den symbolischen Schlüssel an die Franziskaner in Sabou überreichte.

Die Bildergalerie dokumentiert die Arbeit der Kirchmannstiftung in Afrika:

Die Kirchmann-Stiftung in Westafrika


Mittlerweile steht die Kirchmann-Stiftung im zehnten Jahr ihres Engagements um die Menschen in Afrika und ihrem Engagement, die Menschen beider Kontinente – Afrika und Europa - mit Projekten wie „Traum und Wirklichkeit einander näher zu bringen – und gerade bei den Europäern Verständnis für die Situation Afrikas zu wecken. Ein wichtiger Baustein dieser Arbeit sind auch die Workshops, zu denen Maler und Musiker während der Begegnungswoche in Schulen im Landkreis Kelheim und darüber hinaus unterwegs sind.

Weitere Baumassmahmen

  • Poller:

    :Auch in Zukunft werden am Haupteingang Poller platziert sein, um Fahrzeugen das Eindringen auf das Festgelände zu verwehren. So sagt es Hans Schmid. Sie sollen im Zuge der Arbeiten fest installiert werden. Da sie versenkbar sein werden, müssen sie nicht nach jedem Gillamoos entfernt werden.

  • Parken:

    An den Parkplätzen, die rund um die Gillamooswiese bereit stehen, wird im Rahmen dieser Maßnahme nichts gemacht. Überlegungen gebe es aber. So sagt Hans Schmid, dass er sich im Bereich Gaden zusätzliche vorstellen kann, die mittels Shuttle-Service mit dem Jahrmarkt verbunden werden könnten.

  • Wohnmobil

    Wohnmobil: Die Forderungen, in Abensberg Wohnmobil-Stellplätze zu schaffen, kommt immer wieder auf. Jetzt sieht Schmid die Chance gekommen, solche anzulegen. Zehn davon werden Richtung Liebesinsel hin entstehen. Selbstverständlich stünden sie aber nur außerhalb des Gillamoos zur Verfügung.


Neun Künstler aus Burkina Faso und Mauretanien stellen vom 10. bis 18. März im Rahmen des Kultur- und Begegnungsprojektes „Traum und Wirklichkeit“ aus – sowohl im Kreuzgang in Abensberg als auch in der Sparkassen-Zentrale in der Schäfflerstraße in Kelheim.

Das gibt es bei der Ausstellung zu sehen:

Afrika kommt nach Abensberg

In Kelheim wird eine Auswahl der Bilder zu sehen sein, jeweils zu den Öffnungszeiten der Sparkasse. Die Motivwahl ist es, was die Kuratorin, die Frankfurter Kunsthistorikerin Dr. Petra Skiba immer wieder fasziniert: „Es ist erstaunlich, welche Lebensfreude da dargestellt ist“, sagte sie nach einer ersten Sichtung der Bilder. Und das, obwohl gerade Burkina Faso zu den ärmsten Ländern mit einer der höchsten Kindersterblichkeitsraten zählt. Ebenfalls bemerkenswert, gerade im Vergleich zu europäischer Malerei: „Es ist viel mehr Farbe da.“

Karten für das Konzert am Mittwoch, 14. März, um 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) gibt es Vorverkauf in den Sparkassengeschäftsstellen Abensberg und Kelheim. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Weitere Berichte über das Kultur- und Begegnungsprojekt und die Arbeit der Kirchmann-Stiftung finden Sie hier.

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