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Das Kreuz mit den Rasern in Teugn

Für die Saalhaupter Straße beschloss der Gemeinderat Veränderungen. Die Gebühren für die Kinderkrippe werden angehoben.
Von Gabi Hueber-Lutz

Der Gehweg entlang der Saalhaupter Straße soll verlängert werden, so der Gemeinderat. Foto: Hueber-Lutz
Der Gehweg entlang der Saalhaupter Straße soll verlängert werden, so der Gemeinderat. Foto: Hueber-Lutz

Teugn.Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats stand wieder die Verlängerung des Bürgersteigs an der Saalhaupter Straße auf der Tagesordnung. Die Räte diskutierten intensiv und beschlossen am Ende bei drei Gegenstimmen den Ausbau des Wegs. Das Thema hat mehrere Facetten. Im Zuge der Verlängerung des Gehwegs soll nämlich auch die Entwässerung geregelt und der Fahrbahnteiler abgebaut werden. Das Landratsamt unterstützt den Rückbau des Fahrbahnteilers, da er nichts bringe für die Reduzierung der Geschwindigkeit, teilte Bürgermeister Manfred Jackermeier mit.

Außerdem habe das Amt als Eigner der Kreisstraße signalisiert, dass es im Zuge der Arbeiten den Oberbau der Kreisstraße herstellen wird, eventuell sogar bis in den Ort hinein. Die Kosten für den Gehweg trägt die Gemeinde. Sie liegen bei zirka 80 000 Euro. Die Gemeinderäte waren unterschiedlicher Meinung darüber, ob sich der Fahrbahnteiler positiv auf die Reduzierung der Geschwindigkeit auswirkt. Und auch darüber, ob man einen Gehsteig überhaupt bauen soll oder darauf setzen soll, dass die Bürger den sichereren Weg durch die Siedlung nehmen. Unterm Strich befürwortete man aber schließlich die vorgestellte Planung.

Blitzer ermöglichen

Außerdem sollen zwei stationäre Radardisplays angeschafft werden, die nicht zuletzt der Selbstdisziplin der Fahrer dienen sollen. Darüber hinaus soll aber auch noch geprüft werden, ob der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz hier einen zusätzlichen Messpunkt einrichten kann, damit geblitzt werden kann. Durchschnittlich nutzen 1500 Fahrzeuge täglich die Straße. 85 Prozent davon fahren zum Teil deutlich zu schnell, wie Jackermeier sagte. Auch in anderen Straßen des Ortes möchte man ähnliche Situationen begutachten.

Gemeinderat

Teugn plant große Investitionen

Teugn hat solide gewirtschaftet und größere Investitionen vor. Fünf Räte wurden bei der Sitzung verabschiedet.

Um den Gehsteig geht es auch in der Esenbergstraße. Im Zuge der Erschließung des Baugebiets Hinterm Dorf V wird die Überlandleitung bis zur Sonnenstraße zurückgebaut. In der Esenbergstraße soll sie dann am Bürgersteig entlang laufen, der dafür geöffnet werden muss. Eine gute Chance den Weg nun komplett zu sanieren. Auf Anregung von Josef Deiglmeier wird geprüft, ob man den Weg auch pflastern statt asphaltieren könnte, damit er bei Neuverlegungen zum Beispiel für das Internet, problemlos wieder geöffnet werden kann. Dem schloss sich der Rat an und genehmigte bis zu 15 000 Euro für die Gehwegsanierung.

Ferienöffnung

  • Ausblick:

    Die Gemeinde möchte die Betreuungseinrichtungen in den Pfingstferien nicht schließen. Vorausgesetzt natürlich, die Einrichtungen sind bis dahin grundsätzlich wieder offen.

  • Einteilung:

    Auch im August werde man voraussichtlich nicht den ganzen Monat geschlossen haben. Das Personal gehe jetzt in Vorleistung, damit man dann offen halten könne, so Bürgermeister Jackermeier. (lhl)

Nach den Gebühren für den Kindergarten wird die Gemeinde nun auch die Gebühren für die Kinderkrippe anpassen. Im Moment liegen die Kosten im Durchschnitt bei 30 Euro pro gebuchter Stunde im Monat. Ab dem 1. September soll die Gebühr auf 40 Euro steigen, ein Jahr später auf 50 Euro. Bei drei Gegenstimmen sprach sich der Rat für die Erhöhung aus.

Verlängerung der Krippenzeiten

Nur knapp mit 5:7 Stimmen akzeptierte das Gremium auch eine mögliche Verlängerung der Betreuungszeiten in der Krippe. Der Bedarf für eine solche Erweiterung werden größer, wie sich bei einer Befragung der Eltern herausgestellt habe, sagte Jackermeier.

Die Gemeinde Teugn erwägt die Anschaffung einer Kühlvitrine für das Leichenhaus. Mit der vorgestellten Lösung konnte man sich aber nicht so besonders anfreunden, denn der Platz ist knapp im Leichenhaus. Außerdem ist nicht ganz klar, ob man mit der Vitrine bei Beerdigungen bis zum Grab fahren kann. Marianne Wenisch stellte den Antrag, das Thema zu verschieben. Sie werde Erkundigungen einziehen. Einstimmig genehmigte das Gremium die Anschaffung von 15 Überjacken für die Feuerwehr im Wert von 10 000 Euro.

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