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Schule

Den Abschluss in der Tasche

Beim Abschlussfest der Eduard Staudt Schule gab es Zeugnisse, eine gelbe Rose und am Ende ein Eis. Und natürlich viel Dank.
Von Bianka Lucius

Sie haben ihren Abschluss in der Tasche. Foto: Lucius
Sie haben ihren Abschluss in der Tasche. Foto: Lucius

Thaldorf.„Wende das Gesicht der Sonne zu, dann bleibt der Schatten hinter dir.“ Mit diesen Worten an die zwölf Absolventen der 9. Klasse gerichtet, eröffnete am Freitag Christine Jochheim, Rektorin der Eduard Staudt Schule, die Abschlussfeier. Vorher gab es einen musikalischen Auftakt der 4. und 5. Jahrgangsstufe. Begleitet von einem Keyboard und E-Gitarre, sitzen die Kinder hauptsächlich mit Xylofonen vor sich auf der Bühne und spielen von Johann Sebastian Bach das Werk Präludium Nummer 1 in C-Dur. Sogar magisch wurde es, als vier „Zauberschüler“ die Bühne betraten. Einer davon sorgte als „Gedankenleser“ für Aufsehen. Eine Lehrerin aus dem Publikum sollte sich eine beliebige Zahl zwischen 1 und 60 aussuchen. Anschließend folgte sie dem Gedankenleser auf die Bühne. Dieser stellte ihr Fragen und schon nach kurzer Zeit fragte er die Lehrerin, ob sie sich die Zahl 29 ausgesucht hatte. Diese bejahte und der Applaus tobte. Richtig freundschaftlich ging es nun mit dem Programmpunkt „Eine Blume für dich“ weiter. Jeder Schüler der 8. Klasse richtete persönliche Abschiedsworte an einen Mitschüler der Absolventenklasse.

Eine gelbe Rose pro Schüler

So bedankte sich ein Junge bei dem anderen für die gemeinsamen Fußballspiele und ein Mädchen meinte, das ihr das andere Mädchen im Bus fehlen wird, da durch sie die Busfahrten so viel unterhaltsamer waren. Nach den Abschlussworten gingen die jungen Redner zu den Absolventen, die in der ersten Reihe saßen und übergaben ihrem Mitschüler eine gelbe Rose. Unter dem Thema „Im Wandel der Zeit“ wurden allen Gästen und Schülern Fotos der einzelnen Absolventen beginnend mit der Einschulung, über Ausflüge, Schwimmunterricht, in der Klasse, beim Schlittenfahren, bei Praktika u.a. im Handel, Kfz-Werkstätten und vielen mehr gezeigt. Anschließend kamen nun die Absolventen auf die Bühne. Jeder von ihnen hatte sich zwei Lehrer ausgesucht, von welchen sie sich mit persönlichen Worten verabschiedeten. Da eben auch jeder Lehrer für etwas anderes zuständig war, fielen dementsprechend die Danksagungen verschieden aus. Die Klassenlehrerin Margit Koneberg wurde selbst verständlich besonders geehrt. Sie bedankte sich bei ihren Absolventen, indem sie dem Publikum erzählte, was für gute Menschen ihre Schüler sind. So sagte Frau Koneberg: „Wir haben aufeinander Rücksicht genommen. Wenn einer Müde war, hat der andere das Gepäck getragen bei Ausflügen. Ich hoffe, es bleibt dabei und ihr kommt in eine Gemeinschaft rein, in welcher aufeinander Rücksicht genommen wird, denn ihr seid ein zuverlässiger Partner.“

Ein Eis zum Schluss

Es folgte die Zeugnisübergabe. Frau Jochheim bedankte sich bei zwei Müttern der Absolventen für ihre langjährige Unterstützung im Elternbeirat. Abschließend wurde von der 4. und 5. Jahrgangsstufe das Lied „Sowieso“ gesungen. In diesem Lied ging es darum, dass es gut wird, egal was kommt, sowieso. Und nun gab es nur noch ein Ziel für die Gäste und Schüler. Der gemütliche Ausklang des Vormittags bei einem Eis in dem extra für diesen Tag eingerichteten Eiskaffee.

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Ausbildung

  • Mittlere Reife:

    Vier Absolventen schafften die Mittlere Reife. Diese Vier haben einen Ausbildungsvertrag unterschrieben und freuen sich im Herbst auf den Beginn ihrer Ausbildung.

  • Förderschulabschluss:

    Sechs Absolventen beginnen nach den Sommerferien mit einem Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) an einer Schule in Abensberg. Zwei Schüler erhalten eine Eingliederungsmaßnahme über die Arbeitsagentur in Regensburg.

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