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Wasser

Der Durst kostet bald nicht mehr so viel

Die Abensberger dürfen sich freuen: Ab kommendem Jahr wird das Wasser, das aus ihren Leitungen kommt, billiger.
Von Wolfgang Abeltshauser

Bald wird das Glas Wasser in Abensberg billiger. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Bald wird das Glas Wasser in Abensberg billiger. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Abensberg.Endgültig beschlossene Sache ist die Senkung der Wassergebühren in Abensberg ab 2020. Mit großer Mehrheit stimmte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung dafür. Der Werkausschuss hatte es empfohlen. Das Gremium sprach sich dafür aus, die Gebühr auf 0,99 Euro pro Kubikmeter zu senken. Derzeit kostet der noch 1,27 Euro. Für einen dreiköpfigen Haushalt macht das immerhin knapp 30 Euro Einsparung im Jahr aus.

Mehr Verbrauch als gedacht

Bürgermeister Dr. Uwe Brandl (CSU) freut sich über die Entwicklung. Heribert Eichstädter – Finanzchef der Abensberger Stadtwerke – führte seinerzeit im Werkausschuss aus, dass nicht zuletzt ein Grund für die Entwicklung ist, dass der Wasserverbrauch deutlich höher lag, als es der Kalkulation für den ablaufenden Berechnungszeitraum zugrunde gelegt wurde.

Preise

Strom und Wasser werden teuerer

Neustadts Stadtrat hebt die Preise an. Wasserpreis war seit 2008 stabil gewesen, der Strompreis seit zwei Jahren.

In der Ratssitzung sprach sich Manfred Rauscher (Abensberg Land) gegen die Senkung aus. Er befürchtet, dass nun wieder Trinkwasser etwa für das Gießen verwendet werde. So sagte er es im Gremium. Der Bürgermeister erwiderte, dass die höhere Abgabemenge bei gleichbleibenden Kosten eben für den geringeren Preis sorge.

Straße wird breiter

Eine positive Nachricht hatte der Bürgermeister für den Bereich „Am Herrensteig“ in Offenstetten mit im Gepäck. Dort sollen wie von der Mittelbayerischen berichtet weitere Häuser entstehen. Schon als das Thema im Bauausschuss behandelt wurde, gab es Befürchtungen, die schmale Straße vertrage das nicht. Jetzt habe der Antragsteller Grund zur Verfügung gestellt, um die Fahrbahn zu verbreitern.

Richard Zieglmeier (Grüne) kritisierte das Vorhaben trotzdem. Die Bauweise sei ihm zu intensiv. Was Brandl nicht verstehen mochte. „Wir sollten froh über jedes Projekt sein.“ Richard Hillebrand (Freie Wähler) sieht kein Problem darin. Entstehen sollen neun Wohneinheiten.

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