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Fasching

Der Wilde Westen tobte in Lengfeld

Die Hütte war voll – der gemeinsame Ball der Vereine war ein Riesenerfolg, auch dank des günstigen Termins
Von Gabi Hueber-Lutz

Cowboys und Indianer so weit das Auge reichte. Foto: Hueber-Lutz
Cowboys und Indianer so weit das Auge reichte. Foto: Hueber-Lutz

Bad Abbach.„Volles Haus!“ vermeldeten die Vereine am Samstag in Lengfeld. Seit mehreren Jahren veranstaltet die Vereinsgemeinschaft Lengfeld miteinander einen Faschingsball. Der Zeitpunkt war heuer ausgesprochen günstig gewählt und deshalb war die Hütte so richtig voll beim Schreiner-Wirt.

Nur ein paar dunkle Gestalten trauten sich vermutlich nicht herein, denn sie wurden auf großen Plakaten steckbrieflich gesucht. Apropos Steckbrief: Das Motto des diesjährigen Balls fiel sofort ins Auge: Der Wilde Westen war ausgebrochen. Jede Menge Cowboys und Indianer tummelten sich auf der Tanzfläche. Die „Raindrops“ hatten leichtes Spiel, denn die prächtig gelaunten Lengfelder Faschingsfreunde ließen sich von der Band sofort zum Mitmachen animieren. „Hände hoch!“, kommandierten die Musiker, und das Faschingsvolk folgte aufs Wort, auch wenn die Band nur ihre Instrumente in der Hand hielt und ihrer Forderung nicht mit Pistolen Nachdruck verlieh.

Weil einem Cowboy und genauso einem Indianer ja bekanntlich nichts so wichtig ist wie sein Pferd, gab es heuer nicht nur eine Bar für die Zweibeiner. Mit der Pferdebar war auch eine Tränke für die Vierbeiner aufgebaut. Fürsorglich kosteten die Cowboys und Indianer aber vor, ob das ausgeschenkte Zwicklbier auch wirklich verträglich sei. Ein echter Sattel wartete auf mutige Rodeoreiter. Zu fortgeschrittener Stunde duften sich die Dauertänzer dann etwas ausruhen. Denn die Vereine hatten Einlagen vorbereitet.

Der Frauenbund zeigte seinen einstudierten Huttanz, der schon beim Weiberfasching für Begeisterung gesorgt hatte. Und auch bei der Feuerwehr drehte sich alles um diese Kopfbedeckungen. Mal waren die Hüte Requisit für Napoleon, mal für einen Torero, mal für Nonnen oder Babys, bis schließlich alle und alles mit der Titanic untergingen. Die Fußballer der ersten Lengfelder Mannschaft brillierten als Männerballett und traten in ungewohnten Rollen auf. Ihre Versuche synchron zu tanzen, sorgten für viel Spaß bei den Zuschauern.

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