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Kelheim

Die dritte Legion eroberte das Kelheimer Museum

Primäre Aufgabe des römischen Militärs waren die Sicherung und Überwachung der Grenzen des Imperiums.

Mitglieder der dritten Legion vor dem Kelheimer Museum. Foto: Bernd sorcan
Mitglieder der dritten Legion vor dem Kelheimer Museum. Foto: Bernd sorcan

Kelheim.Nicht immer mit Erfolg! Nach den Kriegen mit den germanischen Markomannen stationierte man in Rätien 178/179 nach Christus eigens eine mehr als 5000 Mann starke Elitetruppe an Limes und Donau: die Dritte Italische Legion.

Die Mitglieder der Reen actmentgruppe Legio III. Italica Concors aus Ingolstadt, die heuer ihr 30-jähriges Bestehen feiern, führten im Hof des Archäologischen Museums der Stadt Kelheim unter dem Motto „Milites – venite!“ römische Waffen und Ausrüstung der Spätzeit, etwa des 5. Jahrhunderts, vor und holen für die Besucher der Veranstaltung die Truppe noch einmal aus der Vergangenheit zurück.

Die Gruppe Legio III. Italica – Concors wurde am 1. August 1989 von Mitgliedern des Historischen Vereins Eichstätt ins Leben gerufen. Die Gruppe sollte eine Legion darstellen, die in unseren Breiten stationiert war. Mit Unterstützung des Landesamtes für Denkmalspflege und dem Stadtmuseum Ingolstadt wurde anhand von Fundstücken die Ausrüstung rekonstruiert. Zudem verfügt die Gruppe über ein komplettes Feldlager mit römischen Geschützen der Spätantike. Dieses ist im Stadtmuseum Ingolstadt eingelagert. Dies ist auch der Standort der Legion nach dem Wechsel vor 20 Jahren zum Historischen Verein.

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