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Engagement

Die einwöchige, riesige Kinderparty

Ein 50-köpfiges Betreuerteam sorgte bei der Spielwoche in Abensberg dafür, dass der Nachwuchs täglich auf seine Kosten kam.
Von Ingo Knott

Das Hüttendorf war wieder sehr beliebt. Foto: Ingo Knott
Das Hüttendorf war wieder sehr beliebt. Foto: Ingo Knott

Abensberg.Von Montag bis Freitag haben sich Hunderte von Kindern täglich auf dem Gelände der Stanglmeier-Stiftung im Abensberger Ortsteil Aumühle getummelt: Die Spielwoche lockte an manchen Tagen bis zu 350 kleine Leute, die von einem 55-köpfigen Heer an Betreuern unterhalten und versorgt worden sind.

Es war das zweite Jahr auf dem Stiftungsgelände, jahrzehntelang war die Spielwoche der Stadt Abensberg im alten Stadion beheimatet. Weil dort inzwischen eine Wohnbebauung entstanden ist, musste ein neuer Platz her. Schon im letzten Jahr waren die Stanglmeier-Stiftung und die Stadt am Ende vom Ergebnis begeistert. Auch 2019: „Das ergänzt ideal den Stiftungszweck und ist im besten Sinne der Gründer“, freute sich Armin Bauer, 2. Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Auch Bürgermeister Dr. Uwe Brandl ist vom Standort und der Zusammenarbeit überzeugt: „Die Angebote sind hier ideal verschränkt, die Kinder sehen bei der Spielwoche, was unterm Jahr alles angeboten wird.“

„Die Angebote sind hier ideal verschränkt, die Kinder sehen bei der Spielwoche, was unterm Jahr alles angeboten wird“

Dr. Uwe Brandl, Bürgermeister Abensberg

Tatsächlich bot das Gelände inklusive Tennisanlage und Judohalle wieder für alle Angebote reichlich Platz. Die Zelte für Bastelangebote, für den Abensberger Schachklub, für Schminken und vieles mehr standen am Rand des großen Rasen-Spielfelds, wo sich Abensbergs Feuerwehr zeigte und den Kleinen Abkühlung und Spaß bot.

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Das war die Sipelewoche in Abensberg

Da gab es auch spektakuläre Starts von selbstgebastelten Wasserraketen, an einem Tag wurde echtes Alaska-Gold aus einem Wasserbottich gewaschen, auf den Tennisplätzen führte der TC Hunderte von Kindern an seinen Sport heran. Zwischen Rasen und Hüttendorf stand ein BRK-Bereitschaftswagen, der kleine Verletzungen sofort behandelte, dazu hatte Norbert „Dino“ Dietz immer ein tröstendes Wort und ein lustiges Pflaster parat.

Im Hüttendorf selbst ging es wieder kunterbunt zu, und am Ende stand ein kreisrundes Bretter-Dörfchen, das am Freitag wieder abgebaut wurde. Es gab eine Getränkestation und direkt dahinter befand sich die Kommandozentrale, ansonsten das TSV-Vereinsheim, in der Ines Geltl und Melanie Schmid die Verantwortung trugen. Hier trafen sich die Helfer zum Mittagessen und für Besprechungen – bewacht von Hündchen „Rosy“. Für die Versorgung der Kinder und der Helfer sorgten die StanxX-Küche und der Partyservice Füßl.

Geltl: „Die Spielwoche ist für mich seit meiner Kindheit ein fester Bestandteil der Sommerferien. Die Woche wäre aber nicht möglich, wenn es nicht unsere Sponsoren, die Vereine und das tolle Betreuer-Team geben würde – ein großes Lob und herzlichen Dank für die Unterstützung!“

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