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Dorfladen

Die Regale in Kirchdorf füllen sich

Mitte Oktober öffnen sich die Türen des Dorfladens. Die Belegschaft und viele Lieferanten aus der nahen Umgebung stehen schon bereit.
von wolfgang abeltshauser

Für die Kamera half Bürgermeister Alfred Schiller mit, die Regale einzuräumen.Foto: Abeltshauser

Kirchdorf.Die ersten Waren sind schon eingetroffen, die Belegschaft steht bereit. Und rund um das Gebäude laufen die Arbeiten auf Hochtouren, damit bald alles fertig wird. Der Kirchdorfer Dorfladen ist Wirklichkeit geworden. Bürgermeister Alfred Schiller rechnet mit einer Eröffnung bis Mitte Oktober.

Der genaue Termin und das genaue Prozedere für die Eröffnungsfeier sind die einzigen Details, die es noch festzuzurren gibt. Alles andere ist schon angelaufen. Vor wenigen Tagen trafen die ersten Waren ein. So sagt es Bürgermeister Alfred Schiller auf Nachfrage der MZ. Mitarbeiter des Ladens haben gemeinsam mit den Experten der beteiligten Unternehmensberatung Anfang dieser Woche Regale aufgestellt, Konserven, Hygiene- und Putzartikel eingeräumt.

Lieferanten aus der Region

Dieses so genannte Trockensortiment wird von einem großen Lebensmittelkonzern geliefert. Das geht auch nicht anders. Aber alles andere kommt – so wie es von Anfang an geplant war – von regionalen Lieferanten. Die Kirchdorfer gewannen dafür Bäcker, Metzger und einen Getränkehändler aus Abensberg, Reißing und Rohr. Außerdem sind Landwirte aus dem Umkreis mit Milch, Kartoffeln, Käse, Joghurt und Honig dabei. Schiller freut es besonders, hier genau die Partner gewonnen zu haben, die sich die Kirchdorfer gewünscht haben.

Ins Schwitzen kam der Bürgermeister trotzdem. Hatte er doch weit über 30 Bewerbungen von Interessentinnen auf dem Tisch, die im Laden arbeiten wollten. Da die richtigen Entscheidungen zu fällen, sei gar nicht so einfach gewesen. Insgesamt sind jetzt fünf eingestellt. „Alle kommen aus Kirchdorf“, sagt Schiller. Auch das war ein Wunsch der Initiatoren.

Vom Bürgermeister angesprochen

Die künftige Ladenleiterin Katrin Meier hatte sich gar nicht um diese Anstellung bemüht. Das Gemeindeoberhaupt hatte sie gezielt angesprochen. Meier arbeitete bis dahin in der Metzereiabteilung eines Supermarktes in der Region und hat eine entsprechende Ausbildung vorzuweisen. Neben den Öffnungszeiten stehen weitere Details der Verkaufs-Organisation fest: Laut Alfred Schiller wird über den Dorfladen ein Lieferservice organisiert. Wer also keine Möglichkeit hat, seinen Einkauf selber nach Hause zu transportieren, erhält auf diese Weise Hilfe. Es gibt eine Mindestabnahmesumme und einen Zustellgebühr, die sich nach dem Verkaufswert richtet.

Ein Lob vom Bürgermeister erhalten die Arbeiter, die derzeit rund um den Dorfladen zu Gange sind. Sie würden alles dafür tun, dass die Außenanlage bis zur Eröffnung fertigzustellen. Schiller habe die Zusage der Baufirma, das das wichtigste im Laufe der kommenden Woche fertig ist. Derzeit geht es vor allem darum, eine Stützmauer aus Granitsteinen zum Kirchenaufgang hin zu errichten. Außerdem wird der Vorplatz des Ladens gepflastert.

Der Dorfladen hat voraussichtlich zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 6.30 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr. Samstag von 7 bis 12 Uhr.

Sofern die Kunden spürbar zu anderen Zeiten einkaufen wollen, könnten die Zeiten auch noch geändert werden, heißt es

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