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Region Kelheim
Mittwoch, 19. September 2018 28° 1

Sitzung

Diskussion um Details des Baugebiets

„Billing II“ beschäftigte Wildenbergs Gemeinderat bezüglich Laternen und Quadratmeterpreis. Vier junge Musiker wurden geehrt.
Von Roswitha Priller

Wildenberg und Pürkwang wachsen am „Billing II“ und am „Rennwegfeld“. Foto: Dr. Stefan Satzl/Archiv
Wildenberg und Pürkwang wachsen am „Billing II“ und am „Rennwegfeld“. Foto: Dr. Stefan Satzl/Archiv

Wildenberg.Die jüngste Gemeinderatssitzung nahm 2. Bürgermeister Winfried Roßbauer, der in Vertretung von Bürgermeisterin Marion Schwenzl die Sitzung leitete, zum Anlass, die erfolgreichen jungen Musiker aus dem Gemeindegebiet zu ehren.

„Ihr habt gezeigt, was man mit viel Fleiß und Engagement erreichen kann“, lobte Roßbauer. Noah und Laurin Atzenbeck sowie Julia und Konstantin Priller hatten beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Landshut mit ihren Darbietungen erste Preise erreicht. Noah, Laurin und Konstantin schafften sogar eine herausragende Weiterleitung in den Landeswettbewerb, der heuer in Regensburg stattfindet. Hier werden sie sich am Klavier mit den Besten aus ganz Bayern messen. „Es ist schon etwas Besonderes, dass wir in Wildenberg jedes Jahr erfolgreiche junge Musiker ehren können“, sagte Roßbauer. Für den Landeswettbewerb wünschte er den Schülern viel Erfolg.

Für das Baugebiet „Zum Billing II“ einigte sich das Gremium einstimmig auf den Straßennamen „Zum Billing“. Die Nummerierungen sollen entsprechend dem Straßenverlauf von der bereits vorhandenen Straße „Zum Billing“ weitergeführt werden. Erneut gab die geplante Zahl der Straßenlaternen Anlass zur Diskussion. Für 18 Bauplätze lag der Vorschlag der Planer bei 14 Straßenleuchten. Das erschien den Räten wiederholt als viel zu hoch. Es passe einfach nicht zur Energieeinsparungswünschen. Außerdem empfänden es viele Bürger als störend, wenn Lampen direkt ins Haus schienen. Letztendlich einigten sich die Räte einstimmig auf insgesamt zehn Standorte für „Zum Billing II“.

Der Grundstückspreis für das Baugebiet soll allen Bürgern schriftlich mitgeteilt werden. Der Vorschlag des Kämmerers den Quadratmeterpreis auf 110 Euro festzulegen wurde mit vier zu sechs Stimmen abgelehnt. Rainer Ferch bemängelte die angegebenen Bemessungsgrundlagen. Vor allem im Verhältnis zum Gewerbegebiet seien die zugrunde gelegten Kosten für ihn nicht nachvollziehbar. Er bezog sich hier auf den Preis für Ausgleichsflächen sowie Pflege- und Bepflanzungsmaßnahmen. „Die Gemeinde soll sauber rauskommen, aber nicht Kosten verlangen, die wir nicht haben“, so Ferch. Beim Baugebiet „Rennwegfeld“ einigte man sich mit zwei Gegenstimmen auf den Straßennamen „Roggenweg“.

Auch bei einer weiteren bald anstehenden Baustelle war sich das Gremium schnell einig. Die Planung des eigentlichen Dorfplatzes soll in Eigenregie gemeinsam mit einem Landschaftsgärtner durchgeführt werden.

Den Auftrag für Bodengutachten erhielt die Ingenieurgesellschaft EMA aus Hengersberg als wirtschaftlichster Bieter.

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