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Gemeinderat

Disput um undichtes Hallendach

Der Bad Abbacher Manglkammer-Halle geht es von oben nass rein. Eine Generalsanierung kommt aber nicht in Frage.
Von Gabi Hueber-Lutz

Kein Fall für eine Generalsanierung: die Josef Manglkammer-Halle in Bad Abbach Foto: Hueber-Lutz
Kein Fall für eine Generalsanierung: die Josef Manglkammer-Halle in Bad Abbach Foto: Hueber-Lutz

Bad Abbach.Die Manglkammer-Halle ist immer wieder einmal undicht. Das Problem: Die Stelle, an der das Wasser eintritt, ist nicht immer die, an der es auch wieder austritt, wie Reinhard Langer aus dem Bauamt bei der Gemeinderatssitzung erläuterte. Es sei deshalb nicht möglich, einzelne Stellen auszubessern, so dass eine neue Deckung notwendig wird. Eine entsprechende Planung wird erarbeitet. Andreas Diermeier war verärgert, dass die Halle nicht mit in die Generalsanierung der Schule aufgenommen worden war und entsprechende Fördermittel beantragt worden waren.

Wachs: „Null Chance auf Fördermittel“

Bürgermeister Ludwig Wachs erteilte dem eine klare Absage. Auf Zuwendungen aus entsprechenden Fördertöpfen hätte man keinerlei Chance. Denn eine Generalsanierung der Halle scheide vollkommen aus. Auch Langer sagte, an der Halle sei grundsätzlich nichts auszusetzen. Anika Baumeister kritisierte den Zustand der Duschen und das oft fehlende Warmwasser. Langer kündigte an, dass die Duschen mit einer Zirkulationsleitung aufgerüstet werden.

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten: Damit sich die Planer schon einmal darauf einrichten können, diskutierte der Gemeinderat das Datum für den Romantischen Weihnachtsmarkt im Kurpark. Erstes oder zweites Adventswochenende? Als besonders unangenehm wird das bisherige Zusammenfallen des Weihnachtsmarkts mit dem Christkindlmarkt in Oberndorf empfunden. Kollisionen sind aber an jedem Wochenende gegeben. Sieben Räte sprachen sich für das erste Adventswochenende aus, 17 für das zweite, an dem er auch bisher war.

Gemeinderat

Bad Abbach verzichtet auf zwei Zughalte

Zwei Züge, die bisher am Bahnhof Bad Abbach gehalten haben, könnten in Gundelshausen beziehungsweise Poikam halten.

Viele Gemeinden im Landkreis Regensburg haben es bereits, nun soll es Bad Abbach auch bekommen: das Ein-Euro-Ticket. Innerhalb des Gemeindegebiets kosten Fahrten mit den Bussen dann nur mehr einen Euro. Der Wermutstropfen dabei: Der Markt Bad Abbach muss die Differenz zum normalen Ticketpreis tragen. Nach bisherigen vergleichbaren Erfahrungen wird es um eine Summe von zirka 15 000 Euro gehen. Die Tickets wird es voraussichtlich zum Fahrplanwechsel im Herbst geben. Der Kelheimer Kreistag muss nun noch eine entsprechende Satzung erlassen. Einstimmig lehnte das Gremium den Antrag von Annegret Baier und Klaus Müller auf ein Schlager Open Air im Kurpark für 2019 ab. Der Termin kurz nach dem großen Heinrichsfest, die erwartete Lautstärke bis Mitternacht direkt neben der Klinik und Konzepte, die noch zu wenig Inhalt haben, sorgten für Skepsis.

Der Marktrat hat eine Zusammenfassung der Bürgeranträge und -anregungen aus den Bürgerversammlungen 2018 bekommen. Zum Antrag von Josef Gleixner auf Oberflächenentwässerung beim neuen Feuerwehrhaus sagte Wachs, dass hier ein Gesamtkonzept nötig sei. Mit 13:11 Stimmen lehnte der Marktrat einen Antrag auf eine Tempo-20-Zone im Bereich zwischen der Kochstraße und dem ehemaligen Rathaus ab. Rein rechtlich wäre so ein Bereich hier möglich, die Mehrheit war jedoch der Meinung, dass man hier zumeist sowieso nicht schneller fahren könne und eine weitere Beschilderung vermieden werden solle.

Platz für blühende Flächen

In jeder Gemeinde gibt es Flächen, die nicht besonders genutzt werden. Diese „Eh-da“-Flächen in wertvolle Blühflächen für Insekten zu verwandeln, ist ein Projekt, das sich die Integrierte ländliche Entwicklung (ILE) Donau-Laber auf die Fahnen geschrieben hat. Andere ILEn sind ebenfalls mit von der Partie. Auch der Markt Bad Abbach wird sich an den Kosten für die Identifizierung dieser Flächen beteiligen. Durchführen wird sie der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF.

Der Landkreis hat eine Kooperationsvereinbarung mit der Energieagentur Regensburg zur Beratung von Bürgern geschlossen. Auch Bad Abbach tritt dem bei. Geschäftsführer Ludwig Friedl stellte dem Gremium die Energieagentur vor. Auch die Gemeinde kann davon profitieren, zum Beispiel durch reduzierte Stundensätze bei kostenpflichtigen Dienstleistungen. 1 200 Euro kostet die Mitgliedschaft pro Jahr.

Mehr Aktuelles aus Bad Abbach lesen Sie hier.

Neues vom Friedhof

  • Grabauflösung:

    Bisher wurde die Entfernung und Entsorgung eines Grabsteins durch den Bauhof mit hundert Euro in Rechnung gestellt.

  • Neuregelung:

    Der Bauhof wird das künftig nicht mehr machen. Zum einen war der Betrag nicht kostendeckend, zum andern greife man in den Wettbewerb ein, so die Verwaltung. Denn diese Arbeiten können auch Unternehmen wie Steinmetze erledigen. (lhl)

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