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Sänger

Drei „Ja“ für Elias von der Bohlen-Jury

Neustädter Bub (11) heimst Riesen TV-Erfolg mit Lloyd Webbers „Pie Jesu“ ein – bleibt aber bodenständig.

Elias Gutneder Foto: Archiv

NEUSTADT. Elias im Rampenlicht: Nach seinem Auftritt bei Dieter Bohlens „Supertalent“, am Samstag auf RTL gesendet, kann sich die Familie des elfjährigen Neustädter Nachwuchssängers Elias Gutneder kaum retten vor Anrufen, Mails, Facebook-Kommentaren. Schließlich hat der begabte „Domspatz“ bei Bohlens Castingshow von der Jury drei Mal „Ja“ bekommen, als er mit seinem hellen Knabensopran „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber sang. Beste Aussichten also für einen Auftritt in einer der nun folgenden Live-Shows, inklusive der Chance, am Ende als bestes „Supertalent“ 100.000 Euro zu kassieren. Der neue Jung-Star bleibt aber bodenständig: Am Sonntag war er vormittags bei den Domspatzen, nachmittags trat er in der Pfarrkirche St. Laurentius auf, beim Gedenkgottesdienst für „Lebenshauch“.

„Engelsstimme“ erregte Aufsehen

Der RTL-Auftritt ist vorläufiger Höhepunkt in der noch kurzen, aber steilen Karriere des Neustädters. Bereis 2010 wurde Elias Erster unter 456 Bewerbern bei „Engelsstimme gesucht“ mit Enrico de Paruta. Damit hat er die TV-Sender auf sich aufmerksam gemacht – auch RTL 2, wo er im Sommer bei „Wer wird Deutschlands Bester“ unter die besten Sechs kam. Fast zeitgleich meldete sich die Produzenten vom „Supertalent“ bei Thea Gutneder, die fast schon „Managerin“ ihres Sohnes ist. Elias solle beim Casting für die Show mitmachen, so der Vorschlag aus Köln – der die Eltern schon grübeln ließ: Bekanntlich sind derlei Shows nicht unumstritten. Franz und Thea Gutneder beschlossen, Elias vom Anruf zumindest zu erzählen – und er war sofort Feuer und Flamme. Kein Wunder: Mit Bohlen-Auftritt kommen Elfjährige in Schule und Clique nun mal besser an als mit dem „Engelsstimmen-Chor“ von Enrico de Paruta…

Der Familienrat gab grünes Licht, und Elias sang sich erfolgreich durch die Vorauswahlen bis in die Castingshow. Die übrigens schon im August aufgezeichnet wurde – worüber aber alle Beteiligten zu strengstem Stillschweigen verdonnert wurden, vor allem hinsichtlich der Entscheidung.

Nervös – bis die Musik einsetzt

Wenn auch nicht live – aufgeregt war Elias schon ziemlich, bevor die Musik einsetzte. Dann aber war die Nervosität weg, und trotz Zwischenapplaus sang sich der Elfjährige sicher durch den Auftritt!

Der hat vor allem die Mädels zu Herzen gerührt – Fanpost ohne Ende trudelt digital bei Elias ein. Abheben zum überheblichen Superstar wird ihr Sohn aber nicht, das versichert seine Mutter. „Es ist unser Anliegen, dass die Schule Vorrang hat“, betont sie. Schließlich kommt auch eine „Engelsstimme“ irgendwann in den Stimmbruch. „Da ist er bei den Domspatzen am besten aufgehoben.“ Bis dahin bauen die Gutneders vor: Sie zeichnen so viele Gesangseinsätze wie möglich auf von ihrem „Supertalent“.

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