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Jubiläum

Ein ganz besonderer Tag im Stadion

Der Renn-, Reit- und Fahrverein Neustadt feierte seinen 70. Geburtstag mit einem großen Programm im Anton-Treffer-Stadion.
Von Jochen Dannenberg

Auch Trabrennfahren gehörte zum Jubiläum. Foto: Dannenberg
Auch Trabrennfahren gehörte zum Jubiläum. Foto: Dannenberg

Neustadt.„Es ist schon was Besonderes“, meinte Edeltraud Eckinger und damit fasste die Vorsitzende des Renn-, Reit- und Fahrvereins zusammen, was viel der rund 100 Mitglieder der Vereins am Sonntag dachten: Dass der Verein nämlich nunmehr 70 Jahre alt ist und erstmals 1949 ein Rennen veranstaltet hat.

An diese Tradition – zu der einst auch Ochsenrennen gehörten – knüpfte der Verein am Pfingstsonntag an und bot ein abwechslungsreiches Programm anlässlich des Jubiläums-Renntages im Anton-Treffer-Stadion. Mehrere hundert Reitsportfreunde ließen sich das nicht entgehen. Unter den Besuchern befanden sich neben Bürgermeister Thomas Reimer auch Landrat Martin Neumeyer und Sportreferent Sebastian Rosenhammer. Der Landrat überreichte den Mitgliedern des Renn-, Reit- und Fahrvereins einen Scheck und der Bürgermeister lobte: „Der Verein ist ein Stück von Neustadt. Nicht nur an Pfingstsonntag zeigen die Verantwortlichen, dass sie sich bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens in Neustadt nicht ausschließen.“

Fest vor schöner Kulisse

Edeltraud Eckinger (3.v.re.) und ihre Mitstreiterinnen  Foto: Dannenberg
Edeltraud Eckinger (3.v.re.) und ihre Mitstreiterinnen Foto: Dannenberg

Vor der schönen Kulisse der gut besetzten Tribüne und wunderbarem Wetter ging es sodann auf dem Geläuf los. Mit im Programm waren Natur-Trail, Trabrennen, Marathon-Kutschenrennen, Messer- und Lassowerfen und viele Showeinlagen. Die einzelnen Programmpunkte wurden fachkundig kommentiert, was es auch für Laien leicht machte, den besonderen Reiz des jeweiligen Wettbewerbs zu erkennen.

ein vielfältiges Programm wurde zum Geburtstag geboten.  Foto: Dannenberg
ein vielfältiges Programm wurde zum Geburtstag geboten. Foto: Dannenberg

Besonders stolz war Edeltraud Eckinger u.a. auf die „Wölfe“: Der Ponyhof Waltl auf Niedertaufkirchen zeigte eine ungewöhnliche Disziplin im Reitsport, die Mounted Games. Das sind Reiterspiele bzw. ein Staffelrennen mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad und hoher Geschwindigkeit, die 1990 von Indien nach Deutschland kamen. Dass Pferde einst auch Nutztiere waren, zeigte Reinhardt Hundsdorfer. Er stellte die Arbeit der Pferde mit altertümlichen landwirtschaftlichen Nutzgeräten im Kaltblutgespann vor. Das kam an, das Publikum war begeistert.

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