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Ein Highlight für die Floriansjünger

Für die Mitglieder von Adlhausens Feuerwehr erfüllt sich mit neuen Tragkraft-Spritzenfahrzeug ein langgehegter Wunsch.
Von Edith Vetter

Vorstand Alois Gruber (Mitte), Kommandant Dieter Heinrich (li) und Bürgermeister Herbert Blascheck begrüßten die Gäste bei der Fahrzeugübergabe. FOTO: VETTER
Vorstand Alois Gruber (Mitte), Kommandant Dieter Heinrich (li) und Bürgermeister Herbert Blascheck begrüßten die Gäste bei der Fahrzeugübergabe. FOTO: VETTER

Langquaid.In voller Pracht und auf Hochglanz poliert zog es viele neugierige Blicke auf sich, wie es so vor dem Dorfgemeinschaftshaus stand: das neue TSF. Was lange währt, wird endlich gut! Der lang ersehnte Wunsch nach einem neuen Feuerwehrfahrzeug ging bei der Freiwilligen Feuerwehr Adlhausen schließlich in Erfüllung.

Strahlende Gesichter, eisig kalt

Vor wenigen Tagen wurde das neue Tragkraft-Spritzenfahrzeug (TSF) mit einer Fahnenabordnung und mit Blasmusik in Empfang genommen.

Trotz eisiger Kälte sah man bei der Feuerwehrführung nur strahlende Gesichter, als sie den Schlüssel für das neue TSF von Bürgermeister Herbert Blascheck entgegennehmen durften. Die Ära des Tragkraftspritzenanhängers (TSA) bei der kleinen Ortsfeuerwehr ist nun definitiv zu Ende.

Viele Gäste und Wehrler in Ausgehuniform hatten sich im Dorfgemeinschaftshaus versammelt, um das neue Fahrzeug bei Kaffee und Kuchen, Bier und Brezen gebührend zu feiern.

Bürgermeister Herbert Blascheck, als oberster Dienstherr und Überbringer des TSF, hatte zur Feier des Tages auch das Festbier angezapft. Mit diesem Fahrzeug sei man bestens für die Zukunft gerüstet, fasste Vorstand Alois Gruber in seinen Begrüßungsworten zusammen. Eine Fahrzeugübergabe sei ein Highlight im Leben eines jeden Feuerwehrangehörigen. Gruber dankte der Gemeinde für das „Top-Fahrzeug“ und wünschte seinen Kameraden viel Glück und immer ein gutes Heimkommen.

Mehr als zehn Jahre hatte man gespart und gewartet, um sich den Traum erfüllen zu können. Der Verein habe 25 000 Euro dazu beigetragen. Die Mitglieder seien bei jeder Tages- und Nachtzeit bereit, wenn es darum gehe, Leben zu retten, Hab und Gut zu schützen oder Mitmenschen aus einer misslichen Lage zu befreien.

Das neue Fahrzeug sei auch sicher für die Jugend Anreiz, in die Feuerwehr einzutreten, hoffte Gruber. Abschließend dankte er den fleißigen Kuchenbäckerinnen und Helfern, die kleine Feier ermöglichten.

Staatsstraße bringt Einsätze

Am besten sei es immer, wenn man keine Einsätze fahren müsse, meinte Kommandant Dieter Heinrich. „Aber an uns führt die Staatsstraße vorbei und somit ist man auch in der Pflicht, zu helfen.“ Bei Verkehrsunfällen in der Nacht sei deshalb eine gute Ausleuchtung aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig. „Mit dem neuen Fahrzeug steigen die Sicherheit und die Qualität der Einsatzkräfte“, fügte er hinzu. Die Sicherheit für die Helfer und Verkehrsteilnehmer würde sich durch den Einsatz durch die Signalwirkung von Blaulicht und Beleuchtung wesentlich verbessern.

Dieser Tag sei ohne Zweifel ein glücklicher Tag für die Adlhausener Ortsfeuerwehr, so Bürgermeister Herbert Blascheck. Die Wehren seien längst aus dem Status der reinen Brandbekämpfung heraus. Sie sind Universal-Wehren für Einsätze jeder Art geworden. Die Anzahl der technischen Hilfeleistungen und Rettungsaktionen überträfen die Löscheinsätze um ein Mehrfaches. Er zollte der Arbeit der Kameraden hohe Wertschätzung und wünschte ihnen weiterhin viel Begeisterung und Kraft beim Helfenkönnen.

Während die Rohrer Blaskapelle die Gäste unterhielt, konnte man das Innenleben des neuen Fahrzeugs inspizieren. Die Kinder durften auch eine Dorfrunde mit dem Fahrzeug drehen.

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