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Erfolgreich

Eine Pizza für eine bravouröse Leistung

Marie Assmann absolvierte die MTA erstmals fehlerfrei. Da musste der Kreisbrandinspektor ein altes Versprechen einlösen.

  • Die Teilnehmer mit der Feuerwehrführung Foto: Eder
  • V.li.: Christoph Ibler, KBI Karl-Heinz Rott, Marie Assmann, Dominik Biersack und Christian Hanika Foto: Eder

Bad Abbach.Zehn Feuerwehranwärter der Feuerwehren Bad Abbach, Oberndorf und Lohstadt-Gundelshausen bestanden die modulare Truppausbildung (MTA) Teil I mit einem außergewöhnlich guten Ergebnis, das weit jenseits von 75 Prozent lag. Ein Novum war dabei, dass mit Marie Assmann (Lohstadt-Gundelshausen) zum ersten Mal ein Teilnehmer fehlerfrei blieb.

Kreisbrandinspektor (KBI) Karl-Heinz Rott musste zum ersten Male sein Versprechen, das er vor vier Jahren einmal aussprach, einlösen und für das gute Ergebnis eine Pizza spendieren. Ihr Kommandant Christoph Ibler sponserte mit. Die 22-jährige Entwicklungstechnikerin bei Osram in Regensburg ist Seiteneinsteigerin. Angesprochen darauf wie sie zu den Floriansjüngern fand, entgegnete sie: „Es war ein Zufall. Mir hat alles gefallen und so bin ich geblieben. Und – es macht ungeheuren Spaß, dabei zu sein“.

Nach der schriftlichen Prüfung im Schulungsraum des Bad Abbacher Feuerwehrgerätehauses folgte die Praxis.

Etwas nervöser als die Frauen waren einige junge Männer. Aber alle zeigten, dass sie während der zwei Monate dauernden Ausbildung viel gelernt hatten.

Knoten und Stiche klappten auf Anhieb bei KBI Rott. Kreisbrandmeister (KBM) Wolfgang Kargl prüfte die Wasserabgabe am Strahlrohr. Hier mussten die Handhabe, Wirkungsweise und die Durchflussmengen erklärt werden.

KBM Michael Gruber fragte die Handhabe der Feuerlöscher ab. Im Mittelpunkt stand, wann und wo welcher Typ eingesetzt wird.

KBM Kargl sagte: „Ihr habt das Rüstzeug erlernt. Umsetzen im Einsatz müsst ihr es selbst. Das war heute die Zwischen- zur Gesellenprüfung dem Lehrgang MTA II (Truppführer). Hierfür erlernt ihr noch mehr bei euren Wehren am Standort.

KBI Rott war stolz, dass alle Teilnehmer wie auch Ausbilder, Schule, Arbeit, Familie und Freizeit koordinieren konnten und alles super gemeistert hätten. „Auf der Feuerwehrkarriereleiter habt ihr die erste Sprosse erklommen. Sein Ziel Kreisbrandrat zu werden, dass ein Teilnehmer äußerte, ist nicht mehr so weit. Aber der Weg noch lang“, sagte Rott.

Matthias Prasch federführender Kommandant aller Wehren des Marktes Bad Abbach sprach vom Engagement und dem gelegten Grundstein. Das Ziel, an dem Jung und Alt gearbeitet hätten, sei erreicht. Bad Abbachs 2. Bürgermeister Christian Hanika gratulierte im Namen des Markts. „Wir von der Politik können nur die Gerätschaften zur Verfügung stellen. Ihr müsst sie bedienen. Der Fuhrpark wird kontinuierlich erneuert“, hob er mit Blick auf die Wochenfrist in der Marktgemeinde angekommen Drehleiter hervor. Thomas Daxl, Schützenwirt vom Höhenhof, und zweiter Vorsitzender der Feuerwehr lud alle Teilnehmer im Sommer zu einem Grillfest ein. (lje)

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