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Region Kelheim
Donnerstag, 26. April 2018 22° 4

Theater

Eine Stadt sucht nach einem Sarg

Die KLJB Wildenberg-Pürkwang bringt den „Goldenen Sarg“ auf die Bühne. Zwei neue Gesichter treten dabei in Kürze auf.
Von Roswitha Priller

Passt der Schuh? Schuster Schmidt (Christian Hermann) mit Nachbarin Helga Schatz (Monika Haindl). Im Hintergrund schmieden der Bürgermeister (Elias Zehentner) mit der Steuerprüferin (Maria Lentner) Pläne. Foto: Priller

Wildenberg.Regisseurin Silvia Lentner ist bei der Probe zufrieden. Der zweite Akt von „Der goldene Sarg“ von Wolfgang Bräutigam sitzt schon ganz gut. „Der erste Akt passt so weit, beim dritten müssen wir noch einiges erarbeiten“, gibt die Regisseurin Auskunft. Das Stück „Der goldene Sarg“ hat sich die KLJB Pürkwang-Wildenberg für ihre alljährliche Theateraufführung ausgesucht.

Das Stück dreht sich um eine aufregende und turbulente Schatzsuche, bei der Stadtrat Schmidt (Christian Hermann) auf die Sage eines angeblich vergrabenen goldenen Sarges stößt. Als sich an der Suche nach dem großen Reichtum verständlicherweise bald die ganze Stadt beteiligen möchte und ein Missverständnis die nächste Verwechslung jagt, ist auch die geplante Festwoche in Gefahr. Das Stück greift in der Handlung eine Sage der Stadt Grafenwöhr auf. Demnach soll ein ehemaliger Raubritter in einem goldenen Sarg auf dem Annaberg begraben worden sein. Dieser Sarg wurde aber bisher nicht gefunden.

Lieber hinter der Bühne

Die spielfreudige Truppe hat mit Franziska Geigenberger und Lisa Schauer zwei neue Gesichter gewonnen. „Die Aufführungen haben mir schon immer gut gefallen. Jetzt wollte ich einfach mal dabei sein“, meint Franziska, die in die Rolle von Sabrina Dressler schlüpft. Sabrina ist die Freundin von Schmidts Sohn Holger (Christian Stempfhuber). Ganz souverän steht die Schülerin (15 Jahre) schon auf der Bühne und bringt ihre Rolle recht authentisch rüber.

Lisa schnuppert Theaterluft lieber hinter der Bühne. „Sie ist heuer unsere Souffleusin – und macht das richtig gut“, so Regisseurin Lentner. Ansonsten kann sie mit Anna Geigenberger, Monika Haindl, Christian Hermann, , Maria Lentner, Oliver Respondek, Marina Vilser, Elias Zehentner und Martin Zaha auf erfahrene Schauspieler zurückgreifen. „Momentan arbeiten wir noch an der Requisite und feilen an den Dialogen, damit die richtig spritzig sind“, so Lentner.

Die Bühne ist in ein kleines Schuhgeschäft verwandelt. Hier hat das Schuhhaus Steiger aus Pfeffenhausen mit etlichen Schuhkartons ausgeholfen. Auch die Laufwege der Schauspieler müssen noch eingeübt werden. „Es soll alles richtig authentisch wirken, da sind oft kleinste Details wichtig“, erklärt Lentner ihre sorgsame Arbeitsweise. Die kompetente Bühnenerfahrung bringt sie von vielen eigenen Schauspieleinsätzen mit.

Premiere am Ostersonntag

Unter großer Geheimhaltung ist noch die Einführung in das Theaterstück. Einmal waren es Dorfratschen im Schönheitssalon, die redselig die Schauspieler und Rollen vorstellten. Letztes Jahr war es eine Wirtshausrunde beim Karteln, die in das Stück einführte.

„Wir wissen auch noch nichts. Das denken sich wieder Martin Zaha und Christian Stempfhuber aus“, so Lentner. Ab dieser Woche wird jeden Tag geübt. Premiere ist am Ostersonntag. Die junge Truppe ist mit viel Spaß und Freude dabei, da ist wieder tolle Unterhaltung garantiert.

Vorverkauf

  • Die Aufführungen

    sind im Gasthaus „Pürkwanger Hof“ am Ostersonntag 1. April um 20 Uhr, am Freitag, den 6. April um 20 Uhr und am Samstag 7. April um 17 Uhr.

  • Karten für

    die Aufführungen gibt es im Vorverkauf bei der Raiffeisenbank Wildenberg und an der Abendkasse für 7 Euro. (drp)

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