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Sicherheit

Erstmals Sollstärke beim Atemschutz

Michael Kallmünzer wurde als Feuerwehrmann 2019 ausgezeichnet. Die Feuerwehr Wildenberg wurde zu 30 Einsätzen gerufen.
von Roswitha Priller

  • 30 Einsätze hatte die Feuerwehr Wildenberg im Jahr 2019. Darunter war auch das rechtzeitige Eingreifen als Sicherheitswache beim Sommersonnwendfeuer des Kriegervereins. Foto: Roswitha Priller
  • Michael Kallmünzer (M.) ist Feuerwehrmann des Jahres 2019. Winfried Roßbauer (l.) und Christoph Hirsch (r.) gratulieren. Foto: Roswitha Priller

Wildenberg.Ein ereignisreiches Jahr 2019 liegt hinter der Feuerwehr Wildenberg. Insgesamt 30 Mal wurde bei den unterschiedlichsten Einsätzen die Hilfe der Ehrenamtlichen benötigt. „Wir haben in Summe 310 Einsatzstunden geleistet“, resümierte Kommandant Christoph Hirsch vergangene Woche bei der Jahresversammlung, die erstmals im Gasthaus „Pürkwanger Hof“ stattfand. Nachdem das frühere Vereinslokal Kellnerbräu geschlossen hat, sei man herzlich von der Wirtsfamilie Stempfhuber aufgenommen worden, bedankte sich Vereinsvorsitzender Winfried Roßbauer bei seiner Begrüßung.

Von umgefallenen Bäumen gerade zu Jahresbeginn 2019, verschiedenen Verkehrsunfällen, einem umgestürzten Traktor und einem ebenfalls umgestürzten Lastwagen bis hin zu Türöffnungen, Verkehrslenkungen bei Wallfahrten und Umzügen sowie Sicherheitswachen reichte die Einsatzpalette der Feuerwehr Wildenberg. Wie nötig die fachkundige Wache bei Brauchtumsfeuern ist, zeigte sich beim traditionellen Sommernsonnwendfeuer des Kriegervereins. Eine plötzliche Windböe ließ das Feuer so stark entflammen, dass das Eingreifen der bereitstehenden Feuerwehrkameraden vonnöten war, um Schlimmeres zu verhindern.

Der weitaus längste Einsatz war am Willersdorfer Weiher, als die Feuerwehr gegen das Fischsterben zu Hilfe gerufen wurde. Hier hatte sich besonders Michael Kallmünzer hervorgetan, der viele Stunden die Tragkraftspritze beaufsichtigte, die zur Belüftung des Weihers eingesetzt wurde. Kallmünzer habe übers gesamte Jahr 2019 immer wieder einen großartigen Einsatzwillen gezeigt, lobte Hirsch. Der eifrige Feuerwehrmann absolvierte erfolgreich den 14-tägigen Maschinistenlehrgang sowie den ebenfalls zeitaufwendigen Atemschutzleistungswettbewerb.

Der Kommandant fand auch mahnende Worte für seine aktive Truppe. Von den 44 aktiven Feuerwehrkameraden hätten sich einige bei den Übungen recht rar gemacht. Als Konsequenz wird in 2020 nurmehr in einer Gruppe geübt. Sehr erfreut zeigte sich Hirsch, dass fünf ehemalige Jugendfeuerwehrleute die Abschlussprüfung zur Modularen Truppmannausbildung absolviert haben. Sie wurden in die aktive Truppe aufgenommen. Des weiteren haben sich drei Feuerwehrleute zum Atemschutzgeräteträger (PA) ausbilden lassen. Die Sollstärke von zwölf PA-Trägern sei somit erstmals erreicht. Zwei neue Maschinisten, die außerdem in der Freizeit den LKW-Führerschein abgelegt haben, sichern zudem die Zukunft der FF Wildenberg.

Sebastian Sperger und Philipp Ungelenk wurden von Bürgermeisterin Marion Schwenzl für ihr großes Engagement beim Einbau der Absauganlage im Feuerwehrgerätehaus gesondert ausgezeichnet.

Ehrungen und Ämter

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    Atemschutzverantwortlicher ist Sebastin Sperger und Stellvertreter Philipp Ungelenk. Stellvertretende Jugendwartin ist Eva-Maria Hartl. (drp)

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