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Es gibt Nachwuchs im Wanderfalkenhorst

Nach 32 Tagen Brutzeit ist es geschafft.

Bei der Jagd erreichen Wanderfalken enorme Geschwindigkeiten.  Foto: Franziska Jäger/VöF Kelheim
Bei der Jagd erreichen Wanderfalken enorme Geschwindigkeiten. Foto: Franziska Jäger/VöF Kelheim

Kelheim.Doch jetzt geht es erst richtig los. Die jungen Wanderfalken sind in der Brutmulde am blanken Fels geschlüpft und werden in den nächsten 40 Tagen – in der sogenannten Nestlingszeit – von den Eltern versorgt. Vielleicht hat der eine oder andere Besucher im Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“ die Tage bereits die ausdauernden Jagdflüge der Wanderfalkeneltern beobachten können.

Auf der Speisekarte stehen hauptsächlich Vögel, die im Flug geschlagen werden. Die Altvögel sind auch gut zu hören: in der Nähe des Horstes mit einem hääk-hääk-häääk-häääk oder einem kii-kii-kii, welches sich so ähnlich wie ein weinender Säugling anhört. Das Männchen, auch Terzel genannt, sowie das etwas größere Weibchen kann man im Flug gut an den spitz zulaufenden Flügeln erkennen. Die Wanderfalken sind einer der größten Falken, gut zu erkennen sind die Altvögel auch an der graublauen Oberseite und der hellen Brust mit der grauen Bänderung.

Man darf gespannt sein, wie viele Junge in diesem Jahr geschlüpft sind und ungefähr ab Ende Mai das Jagen von ihren Eltern lernen. Aus diesem Grund ist es jetzt im Frühling besonders wichtig, dass alle Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht gestört werden. „Bleiben sie auf den ausgeschriebenen Wanderwegen und nehmen ihren Hund an die Leine“, bittet Franziska Jäger. Gebietsbetreuerin in der Weltenburger Enge.

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