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Marktrat

Essing investiert für Pflegemaßnahmen

Ersatzbeschaffung eines Bauhoffahrzeuges für Grünflächen und Straßen beschäftigt Essings Räte, aber auch das Algenproblem.
Von Renate Beck

Für dieses grüne „Essing“ reicht die Schere – für Wiesen und Straßen ist ein Ersatzfahrzeug erforderlich. Foto: Beck
Für dieses grüne „Essing“ reicht die Schere – für Wiesen und Straßen ist ein Ersatzfahrzeug erforderlich. Foto: Beck

Essing. Der Bauhof braucht ein neues Fahrzeug, um Essings Flächen zu pflegen. Der bislang eingesetzte Geräteträger Tünnissen ist laut Bürgermeister Jörg Nowy bereits 16 Jahre im Einsatz und verursacht hohe Reparaturkosten. In der jüngsten Marktratssitzung stellte Nowy dem Gremium verschiedene Angebote mit gleichem Standard vor.

Leasingangebot wird eingeholt

Der Doppelkabiner Ladog habe zwar eine hochwertige Verarbeitung und sei mit 113 PS sehr schnell, „für uns aber fast ein bisschen zu groß“, sagte Nowy. Außerdem sei der Doppelkabiner mit Kosten von 160 00 Euro das teuerste unter den Angeboten. Der knickgelenkte Hydrotraktor mit 46 PS erfüllte laut Bürgermeister die Vorstellungen von einem Ersatzfahrzeug zum Mähen, Räumen und Streuen. Dessen Preis: 83 000 Euro. Man habe sich persönlich von der Leistung überzeugt. „Er ist auf kommunale Eigenschaften ausgelegt“, so Nowy. Marktrat Christian Brunner warf den Gedanken des Leasings ein. Vize-Bürgermeister Christoph Schweiger regte an, die Rahmenbedingungen zu prüfen. Mit einer Gegenstimme favorisierte das Gremium das Fahrzeug der Firma Carraro – aus Sicherheitsgründen mit eingebauter Rückfahrkamera. Das Leasingangebot dazu werde zeitnah erfragt.

Die Algen in der Restaltmühl vermehrten sich wohl witterungsbedingt besonders stark. Mit erneutem Mähen versucht man derzeit, das Algenaufkommen zu reduzieren. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Rechtsanwalt wegen dieser Algenproblematik eingeschaltet. Christoph Schweiger fragte nach dem aktuellen Sachstand dazu. Ihm „passiert da zu wenig“. Bürgermeister Nowy erklärte, er habe bereits nachgehakt und eine Frist bis Ende Juni gesetzt.

Ein warmweißes Licht

Bei den im Vorfeld verabschiedeten Leuchtmittel für die Straßenbeleuchtung im neuen Baugebiet Kreuzsiedlung IV lässt sich trotz Prüfung keine andere Farbe herbeiführen. „Der Hersteller hat keine anderen Reflektoren“, so Nowy. Er empfahl, zunächst welche mit 2700 Kelvin einzusetzen und die Entwicklung abzuwarten. Kelvin ist der Wert, der die Lichtfarbe, die Farbtemperatur des Lichtes, beschreibt. Ein Wert von 2700 Kevin gibt ein warmweißes Licht. „Wir müssen jetzt eine Entscheidung treffen, sonst haben wir im Neubaugebiet keine Lampen“, sagte Nowy. Das Gremium stimmte seinem Vorschlag geschlossen zu.

Durch den Starkregen an Fronleichnam lief Wasser in ein tiefer als die Straße gelegenes Haus an der Weihermühle. Bei der Straße in Sausthal zur Anbindung an die Kreisstraße 5 wurden das Bankett und der Entwässerungsgraben weggespült. Eine fachliche Begutachtung soll das Ausmaß der Schäden aufzeigen. Der Bürgermeister rechnet im „besten Fall“ mit etwa 10 000 Euro. Sollte der Graben verstärkt, vertieft und mit Betonsteinen befestigt werden, geht Nowy jedoch von Kosten von 35 000 Euro aus.

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