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Test

„Ferien für alle“ haben geklappt

Das Abensberger Ferien-programm war heuer zum ersten Mal inklusiv. „mittendrin!“ will wissen, wie es weitergeht.
Von den Mittendrin!-Reportern

Die mittendrin!-Reporter Franziska (rechts) und Philipp (zweiter von rechts) beim Interview. Foto: mittendrin!
Die mittendrin!-Reporter Franziska (rechts) und Philipp (zweiter von rechts) beim Interview. Foto: mittendrin!

Abensberg. In diesem Sommer gab es zum ersten Mal ein inklusives Ferien-programm in Abensberg. Dazu wollten die mittendrin!-Reporter mehr erfahren und haben ein Interview geführt. Ines Geltl von der Stadt Abensberg und Yvonne Schmid von der Offenen Behindertenarbeit (OBA) haben die Fragen der Reporter beantwortet.

Die mittendrin!-Reporter Franziska (rechts) und Philipp (zweiter von rechts) beim Interview. Foto: mittendrin!
Die mittendrin!-Reporter Franziska (rechts) und Philipp (zweiter von rechts) beim Interview. Foto: mittendrin!

Beide Einrichtungen haben schon lange eigene Ferien-programme. Bei einem Treffen ist die Idee entstanden, dass man das Ferien-programm auch gemeinsam gestalten kann. Es soll für Menschen mit und ohne Behinderung sein. Die Stadt Abensberg plante die Aktionen.

Der  Besuch bei der Feuerwehr gehörte in den Ferien zum Programm. Foto: Ines Geltl
Der Besuch bei der Feuerwehr gehörte in den Ferien zum Programm. Foto: Ines Geltl

Für jeden Ferien-tag gab es eine Aktion. Einige Angebote wurden zusammen mit der OBA gemacht. Das heißt, dass Menschen mit Behinderung sich auch anmelden konnten. Die OBA unterstützte Menschen, die eine Behinderung haben, durch Assistenz. Im Programm-heft haben solche Angebote das Logo der OBA.

Esel-Touren sind beliebt

Viele Angebote sind jedes Jahr mit dabei. Zum Beispiel: Brezen backen oder eine Wanderung mit Eseln. Diese Aktionen sind gleich immer ausgebucht. Es wird darauf geachtet, dass die Angebote abwechslungs-reich sind. So findet jeder das richtige Angebot. Pro Aktion machen 15 bis 20 Kinder mit. Das Programm in diesem Sommer wurde gut angenommen. Nur eine Aktion wurde abgesagt Für die OBA waren immer zwei bis drei Plätze reserviert. Die waren fast immer ausgebucht.

Ferienprogramm: Entstehung und Zukunft

  • Was ist das Ferienprogramm?

  • Die Stadt Abensberg und die OBA haben jährlich ein Ferien-programm. Das letzte Ferien-programm sollte gemeinsam und inklusiv sein. Es sollten sich auch Menschen mit Behinderung anmelden können. Daher gab es ein gemeinsames Ferien-programm.

  • Gab es Berührungsängste?

    Es gab überhaupt keine Berührungs-ängste. Das Gemeinschafts-gefühl war bei jedem Angebot spürbar. Es war ein schönes Miteinander, bei dem jeder voll mit dabei war und keiner ausgegrenzt wurde. Inklusion pur!

  • Warum sieht das Heft so aus?

    Das Programm-heft ist in leichter Sprache. Auch Grundschul-kinder können es in leichter Sprache besser lesen. Sie konnten es alleine lesen und selbst aus-suchen, wo sie mit-machen möchten. Das Programm-heft wurde vom OBA-Rat der OBA geprüft.

  • Wie geht es weiter?

    Das Ferien-programm wurde gut angenommen. Deswegen geht die Zusammenarbeit weiter. Die Planungen für das Ferien-programm 2018 werden nach Weihnachten starten. Auch sind in den Jahres-programmen von vhs und OBA gemeinsame Angebote geplant.

  • Wo gibt es mehr Infos?

    Wer eine Idee oder eine Frage hat zur Zusammen-arbeit von Volkshochschule und OBA, der kann sich an Ines Geltl von der Stadt Abensberg wenden.

  • Die Volkshochschule der Stadt Abensberg erreicht man unter der Telefon-Nummer 0 94 43/ 91 03 77. Oder mit einem Mail an: info@vhs-abensberg.de

Die Kosten sind im Programm-heft genannt. Kein Angebot kostet mehr als 10 Euro. Die Betreuung durch die OBA kostet extra. Wenn ein Pflegegrad vorhanden ist, können die Kosten von der Pflegekasse übernommen werden. Die OBA berät vorher gerne, ob die Pflege-kasse zahlt. Bei mehr als 2 Teilnehmern gibt es den Gruppen-tarif. Bei einem einzelnen Teilnehmer gibt es eine Einzel-betreuung. Gerne kann man jederzeit ein Angebot vorschlagen. Wenn dieses Angebot gut zu organisieren ist, dann findet es auch statt.

Nächstes Jahr geht es weiter

Bei den Teilnehmern sind 2 bis 3 Betreuer dabei: Ines Geltl und ihre Kolleginnen. Manchmal helfen auch ehrenamtliche Betreuer. Von der OBA waren Betreuer mit dabei, die die Teilnehmer mit Behinderung gut kannten. Alle waren zufrieden mit dem Ferien-programm. Die Eltern fanden es gut, dass von der Stadt Abensberg ein Ferien-programm angeboten wird. Auch fanden es einige gut, dass es ein gemeinsames Ferien-programm mit der OBA war. Die Angebote und die Betreuung waren nicht zu teuer. Die Treffpunkte haben gut gepasst. Die Zusammenarbeit geht nächstes Jahr weiter. Denn es ist das Ziel, dass Menschen mit und ohne Behinderung in der Gesellschaft gut miteinander leben können.

Ines Geltl (rechts) und Yvonne Schmid zeigen das Ferien-programm. Foto: OBA
Ines Geltl (rechts) und Yvonne Schmid zeigen das Ferien-programm. Foto: OBA

Weitere Berichte unserer Mittendrin!-Reporter finden Sie hier.

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