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Einsatz

Feuerwehr holt ein totes Schaf an Land

Das Tier war wohl schon länger in der Donau – am Sonntag ist es dann in Staubing während der Mittagszeit gesichtet worden.
Von Elfi Bachmeier-Fausten

Ein totes Schaf wird von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Kelheim-Stadt aus der Donau geborgen. Foto: Freiwillige Feuerwehr Kelheim/Kleiner
Ein totes Schaf wird von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Kelheim-Stadt aus der Donau geborgen. Foto: Freiwillige Feuerwehr Kelheim/Kleiner

Kelheim.Das tote Schaf, das am Sonntagnachmittag von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Kelheim-Stadt aus der Donau geholt wurde, hatte keine Verletzungen und auch keine Ohrmark. Die Polizeiinspektion (PI) Kelheim hat keinen Hinweis auf den Eigentümer des Tieres. Laut PI-Sprecher Maximilian Bohms werden „keine Ermittlungen aufgenommen“.

Mit Fähre nicht mehr erreicht

Erstmals war das Schaf am Sonntag wohl von Bootsfahrern bei Staubing im Fluss gesehen worden. Als die Integrierte Leitstelle informiert worden war, verständigte diese Hans Steinbeck, Feuerwehr-Kommandant von Stausacker. Zusammen mit dem Fährmann habe er versucht, das im Fluss befindliche Tier mit der Fähre noch zu erreichen. Das war aber nicht möglich, da es schon viel zu weit abgetrieben war.

Wartung

Fähre steuert wieder auf Kurs

Die Arbeiten an der Fähre Weltenburg-Stausacker sind beendet – der Betrieb läuft wieder. Der Fährmann weiß viel zu erzählen.

Da die Stausackerer Feuerwehr über kein Boot verfügt, wandte sich Steinbeck an Bernhard Kleiner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kelheim-Stadt. Von ihr fuhren ein Bootsführer und ein Gruppenführer von der Einlassstelle im Fischerdörfl mit dem Schlauchboot donauaufwärts, um das Schaf zu suchen. Der Tierkörper trieb im Donaudurchbruch auf Höhe der Langen Wand im Wasser.

An dem schönen August-Sonntag verbrachten auch viele Personen ihre Freizeit im Fluss, schwammen, fuhren mit Schlauchbooten oder gingen ihrem Steckenpferd Stand-Up-Paddling nach. „Es war echt viel Betrieb“, so Kleiner. Darauf mussten sich die Feuerwehrkräfte beim Einsatz auch einstellen.

Der Kadaver kommt nach Plattling

An einem Strick wurde der Kadaver hinter dem Feuerwehrboot hergezogen und etwa auf Höhe des Klösterls an Land gebracht. In einer Box wurde das tote Tier auf der Pritsche des Feuerwehrautos zum städtischen Bauhof gefahren. Nach Einschätzung von Kommandant Kleiner war das Schaf bereits längere Zeit im Wasser. Bauhofleiter Erich Kirchner verständigte am Montag in der Früh gleich den Zweckverband für Tierkörper- und Schlachtabfallbeseitigung (ZTS) Plattling wegen der Abholung des Kadavers. Nach Auskunft einer ZTS-Mitarbeiterin beläuft sich die Abholung und Entsorgung eines Schafes auf 4,50 Euro plus Steuer.

Von der Feuerwehr Kelheim-Stadt wurden auch in der Vergangenheit schon tote Schafe aus der Donau geholt. Alle zwei bis drei Jahre sei dies der Fall, sagt Kommandant Bernhard Kleiner.

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