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Region Kelheim
Donnerstag, 19. April 2018 26° 2

Schule

Flashmob zum Abschied der Neuntklässler

16 Schüler feierten an der Eduard-Staudt-Schule ihren Abschluss –mit Musik, Tanz und vielen lobenden Worten.
von Benjamin Neumaier

Die Abschlussklasse der Eduard-Staudt-Schule mit Rektorin Christine Jochheim (2. v. l.), Klassleiter Ekkehard Brunner (2. v. r.) und Fördervereins-Vorsitzendem Hartwig Streit (l.) Foto: Neumaier

Thaldorf.Zeugnisse, rote und gelbe Rosen und Gratulationen in 16 Sprachen – für jeden der Abschlussschüler eine eigene – gab es am Freitag für die Neuntklässler der Eduard-Staudt-Schule. Aber nicht nur das: Es gab natürlich jede Menge guter Ratschläge für den weiteren Lebensweg.

Rektorin Christine Jochheim sprach von „einem letzten Schuljahr, das wie ein ICE vorbeirauschte – und in diesem Tempo geht das Leben weiter. Ihr brecht jetzt auf zu einer neuen Etappe, es liegt in eurer Hand. Deshalb beherzigt immer eines: Mit der Freundlichkeit in der Hand, kommst Du durch das ganze Land.“

Aristoteles zitiert

Fördervereins-Vorsitzender Hartwig Streit behalf sich mittels Aristoteles: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“, hatte der gesagt und Hartwig fügte an die Neuntklässler gewandt hinzu: „Ihr könnt euren Weg bestimmen, behaltet das immer im Gedächtnis.“ Pragmatisch machte es Klassleiter Ekkehard Brunner: „Nach der Schule geht’s erst richtig los – macht was draus, ihr habt’s drauf.“

Da schwang schon ein kräftiges Lob mit – und dass die ganze Schulgemeinschaft stolz auf ihre Absolventen war, das war auch an der Gestaltung der Abschlussfeier abzulesen.

Die Mitschüler gestalteten die Abschlussfeier. Foto: Neumaier

Der Schulchor sang „Ein Hoch auf uns“, die DFK-Klassen „Drei kleine Fische“, die 3. und 4. Klassen texteten „Fideralala“ auf die Neuntklässler um, Lehrerin Margit Koneberg schnitt eine Dia-Show aus dem Leben der Absolventen zusammen, die 4., 5., 7. und 8. Klassen verteilten Abschiedsgeschenke und Lehrerin Valerie Reindl gab mit vier Schülerinnen „Rolling in the deep“ zum Besten. Ein tolles Programm, das war auch an den Gesichtern der Neuntklässler abzulesen.

Völlig „geflasht“ waren dann nicht nur die Absolventen, sondern auch Eltern, Lehrer und sonstige Festgäste vom Flashmob zu Justin Timberlakes „Can’t Stop the Feeling!“ zu dem beinahe ausnahmslos alle Anwesenden auf der Bühne, im Publikum oder auf der Galerie tanzten.

Bevor sich die Neuntklässler dann allerdings wirklich endgültig aus dem Staub machten, gaben auch sie Lob und Anerkennung zurück: Vor allem an die ehemaligen Lehrer. Sie bedankten sich bei allen – von der 1. bis zur 9. Klasse.

Ekkehard Brunner in seinem neuen T-Shirt Foto: Neumaier

Sie bescheinigten Ekkehard Brunner „Der beste Lehrer“ zu sein – und hielten dies auch auf einem T-Shirt fest, das Brunner sofort anziehen musste und steuerten selbst noch Musikalisches zu ihrem Abschied bei. Dafür texteten sie „Ham kummst“ auf ihre Schulzeit um – ideenreich und humorvoll. Und dann gab es den verdienten Lohn – die Zeugnisse.

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