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Brauchtum

Fünf feierliche Tage auf dem Hellring

Fahrgeschäfte, Wallfahrt und Entenbraten – Drei Familien bewirten bis Montag die Gäste auf dem Traditionsfest bei Langquaid.

Bürgermeister Herbert Blascheck (rechts) stieß mit Landrat Martin Neumeyer und Wirt Hans Brunner (von links) auf den Start der Hellringer Dult an. Foto: Pfeffer
Bürgermeister Herbert Blascheck (rechts) stieß mit Landrat Martin Neumeyer und Wirt Hans Brunner (von links) auf den Start der Hellringer Dult an. Foto: Pfeffer

Hellring.Gerade einmal 50 Einwohner zählt das kleine Dorf Hellring bei Langquaid. Die nächsten Tage wird es jedoch rund gehen: Das gleichnamige Wallfahrtsfest Hellring hat begonnen.

Am Donnerstagabend eröffnete Bürgermeister Herbert Blascheck das Fest durch’s traditionelle Anzapfen. Das fand dieses Jahr bei Familie Brunner statt.

Tradition

Hellring: Pilgern, beten und gut essen

In Hellring gehen die Uhren fünf Tage lang anders. Am Donnerstag beginnt das berühmte Fest, das die Massen anzieht.

Die Gewölbehallen und Zimmer der drei Wirtsfamilien füllten sich ab 18 Uhr stetig, der typische Geruch von Enten und Gänsen lag in der Luft. In drei Höfen bewirten bis Montag noch die Familien Brunner, Hirthammer und Pernpaintner die Gäste und bieten auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik und Wettbewerben.

Was im 13. Jahrhundert als Wallfahrt begann, hat sich bis heute außerdem zu einem Volksfest entwickelt: Am Sonntag findet die Hellringer Dult mit Fahrgeschäften und Händlern statt. Außerdem werden wieder zahlreiche Pilger erwartet, um der Heiligen Ottilie zu gedenken.

So geht es zu auf dem Hellring - sehen Sie dazu Bilder aus unserem Archiv:

Gebet, Glauben und Gänsebraten

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