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Bilanz

Fünf Tage ungetrübte Freude

Das Jubiläums-Volksfest 2019 hinterlässt bei den Riedenburgern nur positive Eindrücke.
von Petra Kolbinger

  • Hunderte Senioren, so viele wie nie, nutzten die Gelegenheit, auf dem Volksfest bei Hendl und Bier Bekannte und Freunde zu treffen. Fotos: Petra Kolbinger
  • Polaroid mit echter Königin: diese Chance ließ sich Hannes beim Kindernachmittag nicht entgehen.

Riedenburg.Am Dienstag endete das 70. Riedenburger Volksfest - ein Jubiläumsfest, das ausgesprochen positive Eindrücke bei allen Beteiligten hinterlassen hat. „Friedlich, fröhlich, abwechslungsreich, bei Traumwetter - nicht zu toppen!“, lautete das Fazit von Bürgermeister Siegfried Lösch am Dienstagnachmittag. Sein Dank ging an Organisatorin Julia Wiese und ihr Team, die im Vorfeld tolle Arbeit geleistet hätten. Von dem organisatorischen Kraftakt haben die Besucher nichts mitbekommen, abgesehen von ungetrübter Volksfestfreude an fünf abwechslungsreichen Tagen.

Highlight, da waren Lösch und Wiese sich einig, war der Auszug am Freitag mit extrem hoher Beteiligung aus den örtlichen Vereinen. Die Durststrecke der letzten Jahre scheint überwunden. „Wir haben uns so über die hohen Anmeldezahlen aus den Vereinen gefreut!“, blickte Julia Wiese zurück. Auch dass die Festzeltbesucher aus fünf hochkarätigen Kandidatinnen ihre Favoritin für das Amt der Dreiburgenkönigin wählen konnten, war eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren, als einmal mangels Gegenkandidatin keine Wahl stattfinden konnte und die Repräsentantin ernannt werden musste. Der Stammtisch der ehemaligen Dreiburgenköniginnen, das große Brillantfeuerwerk - Höhepunkte gab es heuer viele. Ein paar Besucher mehr hätte man dem zweitmächtigsten Politiker im Lande gewünscht: die leidenschaftliche Absage an alle Pessimisten und Populisten und eine „DDR 2.0“ durch Verstaatlichung von Automobilkonzernen von Staatsminister Albert Füracker (CSU) beim politischen Frühschoppen am Sonntag hätte mehr Zuhörer vertragen. Doch ein eher ruhiger Sonntag auf der Riedenburger Wiesen hat irgendwie Tradition, wie auch Festwirt Maximilian Krieger vom Riedenburger Brauhaus festgestellt hat. „Zufrieden bin ich aber trotzdem!“, bekräftigte er, und freute sich ebenfalls über die Tatsache, dass die Besucher zwar dem Festbier rege zugesprochen haben, aber offenbar ihre Grenzen kannten. Jedenfalls seien ihm keine Raufereien oder sonstige Zwischenfälle bekanntgeworden.

Das unterstrich auch BRK-Bereitschaftsleiter Karl Puschmann. „ Insektenstiche, leichtere Prellungen und Abschürfungen“, fasste er zusammen. Auch Claudia Heindl, Sprecherin der Schausteller, zog eine positive Bilanz. Zwar habe sie den Eindruck, es seien etwas weniger Besucher als in den letzten Jahren im Vergnügungspark gewesen, „aber wir sind zufrieden! Die Riedenburger stehen einfach zu ihrem Volksfest!“, lautete ihr Fazit.

Allen Grund zur Freude hatte Weinzeltwirt Fabian Helmich. Der Mixed-Pickels-Auftritt am Samstag sprengte alle Grenzen; gleich mehrfach stieß das Weinzelt an seine räumlichen und logistischen Grenzen. Keine unliebsamen Zwischenfälle, dafür unglaublich gute Stimmung – die Zukunft des Weinzelts beim Riedenburger Volksfest ist gesichert.

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Positive Bilanz

  • Fazit:

    Fünf Tage lang haben die Riedenburger und ihre Gäste das 70. Volksfest gefeiert - friedlich, fröhlich und bei traumhaftem Wetter.

  • Majestät:

    Selina Hirsch (16 Jahre) wurde zur 50. Dreiburgenkönigin gewählt.

  • Nostalgie:

    Die Riedenburger haben ihre Stadt beim Volksfestauszug stolz repräsentiert und ein Wiedersehen mit den Dreiburgenköniginnen der vergangenen fünf Jahrzehnte gefeiert. (epk)

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