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Für den guten Zweck geht’s nach Westafrika

Die Abensberger Gerhard Rötzer und Jochen Dörner starten am Samstag in Richtung „schwarzer Kontinent“.

Gerhard Rötzer und Jochen Dörner (v. l.)

abensberg. Gerhard Rötzer und Jochen Dörner sehen nach wie vor gelassen aus. Und wer mit ihnen spricht, stellt schnell fest: Sie sind es auch. Dabei machen sie sich morgen auf zu einer großen, großen Abenteuerreise. Genau genommen ist es eine Fahrt ins absolut Unbekannte. „Wir haben keinerlei Erfahrungen mit Westafrika“, sagen die beiden. Wie berichtet nehmen die Abensberger an der „Dresden-Dakar-Banjul-Challenge“ teil.

Hinter diesem langen Namen verbirgt sich eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Es geht dabei nicht um den Sieg. Alle Teilnehmer dieser Rallye bringen Autos und andere nützliche Dinge nach Afrika – für die dortige Bevölkerung. Angelehnt ist die Fahrt an den berühmten Wettbewerb „Paris – Dakar“.

„Neben dem Auto haben wir unter anderem Spielsachen, Kinderkleidung und einen Solarkocher mit dabei.“ All dies – auch die Fahrzeuge – werden in Banjul in Gambia in einem großen Stadion versteigert. „Ein jeder darf da kommen und mitsteigern.“ Das Geld komme ebenso hilfsbedürftigen Afrikanern zugute.

Groß Ausruhen bevor es losgeht war nicht möglich für die zwei Abensberger. Sie hatten bis zum letzten Tag am Auto zu werkeln. „Wir brauchen noch einen Dachgepäckträger für die Ersatzreifen.“ Immerhin haben sie in den VW-Bus schon ein Bett eingebaut. „Dann sind wir unabhängig von Hotels.“

Überhaupt das Auto: Lange hat es gedauert, bis sie es aufgetrieben haben. Im Dezember hofften sie noch, ein altes Fahrzeug von jemanden zu erhalten, der sich ein neues zulegen will. Dies verwirklichte sich leider nicht. Es gab keine Resonanz auf den entsprechenden Aufruf. „Von alleine meldet sich halt niemand. Dann haben wir im Internet gesucht.“ Am 19. Januar konnten sie endlich den 1992 gebauten Bus eines Regensburgers erwerben.

„Das war zeitlich schon eng“, sagt Rötzer mit einem Schmunzeln. Es ist kein besonderes Fahrzeug, ein ganz normaler Bus. Wichtig sei, dass der Wert nicht mehr allzu hoch ist. Die Afrikaner sollen sich das Auto ja leisten können. Es galt noch einiges zu reparieren. Das Auto hat jetzt neue Bremsen, Lager und Federn. Auch eine Lackierung passend zum Ereignis hat der Wagen noch bekommen. Die beiden glauben, mit dem Bus die 7000 Kilometer, die vor ihnen liegen, schaffen zu können. Wobei sie sich auch vor kleineren Reparaturen nicht fürchten würden.

Was genau auf sie zukommt? „Wir wissen es nicht.“ Das sei ja das Spannende an der Aktion. Und Grund für Angst gebe es keine: „Bisher ist bei den Veranstaltungen nie etwas passiert.“ Die beiden hätten sich ja genau informiert, bevor der Entschluss zur Teilnahme gefallen ist.

In drei Wochen wollen sie in Banjul sein. Ihre Fahrt führt sie über Frankreich, Marokko, Mauretanien, Senegal nach Gambia. Erst einmal am Ziel angekommen, geht es für die zwei unterschiedlich weiter. Jochen Dörner fliegt noch am Tag der Ankunft am 27. März zurück nach Deutschland. Dagegen will Gerhard Rötzer noch eine gewisse Zeit in Westafrika verbringen, bevor es ihn wieder an die Abens zieht.

Gerhard Rötzer und Jochen Dörner (v. l.) starten am Samstag ihre Abenteuerfahrt nach Gambia.Foto: eab

Für den guten Zweck 7000 Kilometer nach Westafrika

Gerhard Rötzer und Jochen Dörner starten am Samstag in Richtung „schwarzer Kontinent“.

von wolfgang abeltshauser, mz

abensberg. Gerhard Rötzer und Jochen Dörner sehen nach wie vor gelassen aus. Und wer mit ihnen spricht, stellt schnell fest: Sie sind es auch. Dabei machen sie sich morgen auf zu einer großen, großen Abenteuerreise. Genau genommen ist es eine Fahrt ins absolut Unbekannte. „Wir haben keinerlei Erfahrungen mit Westafrika“, sagen die beiden. Wie berichtet nehmen die Abensberger an der „Dresden-Dakar-Banjul-Challenge“ teil.

Hinter diesem langen Namen verbirgt sich eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Es geht dabei nicht um den Sieg. Alle Teilnehmer dieser Rallye bringen Autos und andere nützliche Dinge nach Afrika – für die dortige Bevölkerung. Angelehnt ist die Fahrt an den berühmten Wettbewerb „Paris – Dakar“.

„Neben dem Auto haben wir unter anderem Spielsachen, Kinderkleidung und einen Solarkocher mit dabei.“ All dies – auch die Fahrzeuge – werden in Banjul in Gambia in einem großen Stadion versteigert. „Ein jeder darf da kommen und mitsteigern.“ Das Geld komme ebenso hilfsbedürftigen Afrikanern zugute.

Groß Ausruhen bevor es losgeht war nicht möglich für die zwei Abensberger. Sie hatten bis zum letzten Tag am Auto zu werkeln. „Wir brauchen noch einen Dachgepäckträger für die Ersatzreifen.“ Immerhin haben sie in den VW-Bus schon ein Bett eingebaut. „Dann sind wir unabhängig von Hotels.“

Überhaupt das Auto: Lange hat es gedauert, bis sie es aufgetrieben haben. Im Dezember hofften sie noch, ein altes Fahrzeug von jemanden zu erhalten, der sich ein neues zulegen will. Dies verwirklichte sich leider nicht. Es gab keine Resonanz auf den entsprechenden Aufruf. „Von alleine meldet sich halt niemand. Dann haben wir im Internet gesucht.“ Am 19. Januar konnten sie endlich den 1992 gebauten Bus eines Regensburgers erwerben.

„Das war zeitlich schon eng“, sagt Rötzer mit einem Schmunzeln. Es ist kein besonderes Fahrzeug, ein ganz normaler Bus. Wichtig sei, dass der Wert nicht mehr allzu hoch ist. Die Afrikaner sollen sich das Auto ja leisten können. Es galt noch einiges zu reparieren. Das Auto hat jetzt neue Bremsen, Lager und Federn. Auch eine Lackierung passend zum Ereignis hat der Wagen noch bekommen. Die beiden glauben, mit dem Bus die 7000 Kilometer, die vor ihnen liegen, schaffen zu können. Wobei sie sich auch vor kleineren Reparaturen nicht fürchten würden.

Was genau auf sie zukommt? „Wir wissen es nicht.“ Das sei ja das Spannende an der Aktion. Und Grund für Angst gebe es keine: „Bisher ist bei den Veranstaltungen nie etwas passiert.“ Die beiden hätten sich ja genau informiert, bevor der Entschluss zur Teilnahme gefallen ist.

In drei Wochen wollen sie in Banjul sein. Ihre Fahrt führt sie über Frankreich, Marokko, Mauretanien, Senegal nach Gambia. Erst einmal am Ziel angekommen, geht es für die zwei unterschiedlich weiter. Jochen Dörner fliegt noch am Tag der Ankunft am 27. März zurück nach Deutschland. Dagegen will Gerhard Rötzer noch eine gewisse Zeit in Westafrika verbringen, bevor es ihn wieder an die Abens zieht.

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