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Abensberg/Offenstetten

Gedenken an die Opfer der Kriege

Mit einer eindrucksvollen Feier gedachten Pfarrgemeinde und Vereine der Toten der Kriege, Terror und Gewalt.
Peter Hübl

Feierliche Gedenkstunde an der Krieger-Gedächtniskapelle Foto: Peter Hübl
Feierliche Gedenkstunde an der Krieger-Gedächtniskapelle Foto: Peter Hübl

Abensberg.In seiner Predigt nahm Pfarrer Wolfgang Schillinger Bezug auf persönliche Schilderungen seines Großvaters als Soldat im Zweiten Weltkrieg und stellte diesen Erkenntnisse aus dem Wissen der Nachkriegswelt und Gedanken und Ideen der Generation der 68er gegenüber. Es gelte totalitären Tendenzen Widerstand zu bieten und für den Frieden einzutreten.

Bei der anschließenden Trauerfeier an der Krieger-Gedächtniskapelle sagte 2. Bürgermeister Dr. Bernhard Resch, dass man heute um die Millionen Opfer der Weltkriege trauere. Um die Soldaten, die Eltern, Frauen und Kinder nie wieder sahen, um die Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, die Kinder, die erfroren oder verhungerten, die in Lagern an Seuchen starben, um die Opfer der Konzentrationslager und der Euthanasie. Sie alle hätten diese Kriege nie gewollt, ihrer wolle man heute gedenken.

Anschließend legten Vorstandsmitglieder des Krieger-, Kameraden- und Reservistenvereins zusammen mit Bernhard Resch einen Kranz an der Gedenkstätte nieder. Der Männergesangverein Harmonie unter der Leitung von Franz Brunner sang dazu das Lied vom Guten Kameraden. (dph)

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