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Geld

Gemeinde bekommt Zuschuss für Spielplatz

Die Dorferneuerung geht in Kirchdorf in die letzte Runde. Da dürfen sich auch die kleinen Gemeindebürger freuen.
Von Wolfgang Abeltshauser

Da können sich die Kinder freuen: Der Spielplatz wird saniert. Foto: Abeltshauser

Kirchdorf.Amtierender Bürgermeister Alois Prantl brachte gute Nachrichten mit in die jüngste Ratssitzung. Es gibt Mittel von der Dorferneuerung, um den Spielplatz beim Friedhof zu sanieren. Das Vorhaben sei zwar ursprünglich schon im Maßnahmenpaket enthalten gewesen. Trotzdem wurde das in den vergangenen Monaten unsicher.

Die Frage war laut Prantl, ob der genehmigte Gesamtzuschuss ausreichen werde. Das steht jetzt fest. Es gibt noch 26 000 Euro. Dezember kam die endgültige Zusage per Post. Voraussetzung ist aber, dass der Spielplatz barrierefrei wird. Es müssen also auch Spielgeräte aufgestellt werden, die für Kinder mit Behinderung geeignet sind. „Das ist ja auch sinnvoll“, sagte dazu der amtierende Bürgermeister. Das sah das Gremium nicht anders. Jetzt soll die Ausschreibung vorbereitet und dann auch gemacht werden.

Die größte Maßnahme der Dorferneuerung im Ort ist praktisch fertig. Im Blick ist selbstverständlich der Dorfplatz. Aber Kleinigkeiten gibt es doch noch zu entscheiden. Deshalb wollen sich die Räte in den kommenden Tagen vor Ort treffen. Um etwa festzulegen, ob ins Buswartehäuschen noch Glasscheiben kommen oder wo genau die Infotafel montiert wird.

Seit längerem beschäftigt die Räte die Frage, wie viel Abwasser aus Kirchdorf in die Kläranlage in Siegenburg fließt. Denn die abgerechneten Kosten erscheinen ihnen seit geraumer Zeit als relativ hoch. Derzeit wird die zu zahlende Summe über Die Einwohnerzahl berechnet. Deshalb soll versucht werden, die anfallende Menge exakt zu messen. Prantl hatte jetzt aber einen Kostenvoranschlag für eine Messeinrichtung an der Hand, die ihm und seinen Kollegen als zu teuer erscheint. 50  000 Euro seien zu viel. Jetzt will sich Prantl erst einmal bei Kollegen umhören, bei denen Messeinrichtungen im Einsatz sind. So etwas gibt es beispielsweise in Train, das mit Elsendorf gemeinsam eine Kläranlage hat.

Die Räte sprachen über die notwendige Begrünung für das Baugebiet am Westenfeld. Grundsätzlich zeigten sie sich einverstanden damit, eine Hecke mit mehreren Metern Breite anzulegen. Dazu soll eine Streuobstwiese entstehen. All das soll die Häuser von den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen abgrenzen. Prantl schlug dem Gremium außerdem vor, zwischen die Obstbäume einige Spielgeräte zu platzieren. Die finden diese Idee nicht schlecht.

Für zwei Bauvorhaben gab es grünes Licht seitens des Gremiums. In Kirchdorf soll statt eines Wohnhauses, das nicht mehr genutzt wird, eine Maschinen- und Lagerhalle entstehen. Ebenso im Hauptort will ein Hausbesitzer seinen Keller zur Gewerbefläche machen. Er betreibt einen Internethandel für Jagdzubehör.

Weitere Berichte aus Kirchdorf

Aus der Steckdose

  • Die Gemeinderäte

    sprachen sich dafür aus, in der Zeit von 2020 bis 2022 Ökostrom zu beziehen. Kirchdorf wird sich dazu an der Bündelausschreibung für Strom beteiligen, die der Gemeindetat wieder anbietet.

  • Ökostrom bezieht

    die Kommune schon jetzt. Amtierender Bürgermeister Alois Prantl rechnete vor, dass diese Energieart einige hundert Euro mehr kosten werde als Normalstrom. Die Kommune zahle rund 20 000 Euro pro Jahr für etwa 98 000 Kilowattstunden. (wo)

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