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Votum

Gemeinde will Bürgern unter Arme greifen

Die Folgen der Überschwemmungen beherrschen Brandler Gemeinderat. Bei der Entsorgung von Mobiliar will man helfen.
von Renate Beck

Als Folge des Starkregens wurden die Pflastersteine in Sausthal in die Kanaldurchlässe gespült. Foto: Beck
Als Folge des Starkregens wurden die Pflastersteine in Sausthal in die Kanaldurchlässe gespült. Foto: Beck

Ihrlerstein.Auch die Unwetterschäden in den Ortsteilen Sausthal und Rappelshofen beschäftigten das Gremium in der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Überflutete Flächen und Keller verursachten bei den Unwettern am 31. Mai und 9. Juni große Schäden“ berichtete Bürgermeister Josef Häckl.

Gräben wurden ausgespült, die verlegten Breitbandkabel dabei heraus geschwemmt. An der Wiese unterhalb des Naturfreundehauses wurde die Fahrbahn unterspült. Für den Privatmann gibt es keine staatliche Hilfe. Dafür seien die Elementarversicherungen zuständig. Den Betroffenen, die diese Versicherung nicht in Anspruch nehmen können, will die Gemeinde zum Beispiel mit der Entsorgung des Mobiliars unter die Arme greifen. Einzelfälle werde man in der nächsten Sitzung beschließen.

Für die gemeindlichen Eigenschäden wie die am Pumpwerk wurde eine Ursachen-Dokumentation erstellt. Mit den zuständigen Ämtern und einer Fachfirma werde man bei einem Ortstermin die Ursachen ermitteln und eine entsprechende Lösung suchen.

Ein Problem, sprich Zeitverzögerung, gibt es bei der Förderzusage zum „Brandler Zwergerlgarten“. Die Antragsflut bei der zuständigen Behörde sei sehr hoch, die schnellstmögliche Bearbeitung aber zugesichert. Das einzige eingegangene Angebot für die Baumeisterarbeiten zum dortigen Anbau liege laut Bürgermeister 40 Prozent über der Kostenberechnung. Die Ausschreibung wird deshalb aufgehoben; der Anbau des BRK-Kindergartens neu ausgeschrieben. Die Frage des Gremiums nach der rechtzeitigen Fertigstellung beantwortete Häckl mit „in der nächsten Sitzung wissen wir mehr.“

Für die Erneuerung des Kriegerdenkmals am gemeindlichen Friedhof werden die Ausschreibungen durchgeführt. Der Auftrag wird der mindestfordernden Firma Horak aus Kelheim zum Angebotspreis von 10 472 Euro erteilt. Das alte Kriegerdenkmal wird abgerissen und durch ein moderneres aus heimischem Auerkalk ersetzt. Die Namen im alten Stein werden restauriert und in die neuen Natursteinstelen eingefügt.

Die Sanierung des Rathausvorplatzes schreitet voran. Der Treppenzugang von der Bank zum Rathaus wurde bereits abgerissen. „Die Arbeiten gehen gut voran“ freut sich der Bürgermeister. Damit der Besucherverkehr so wenig wie möglich von den Bauarbeiten beeinträchtigt ist, wurde mit den Arbeiten an diesem Zugang begonnen. Ein provisorischer Zugang folgt. Während der anschließenden Baumaßnahmen kann man das Rathaus durch den Hintereingang betreten, hieß es in der Sitzung.

Beim Baugebiet „Östlich der Schulstraße II“ stellte Diplom Ingenieur Christoph Wutz Straßenbaumaßnahmen vor. Um dem vermehrten Fußgängeraufkommen Rechnung zu tragen ist auf der Seite vor dem künftigen Einkaufmarkt ein Hochboard mit einem zwei Meter breiten Gehweg; im Baugebiet eine fünf Meter lange Fahrbahn mit 1,5 Meter breitem Gehweg und einer befahrbaren, leicht abgerundeter Homburger Kante geplant.

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