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Pflanzaktion

Gemüse aus der Bäckerkiste

Die Kinder der 3./4.Klasse der Prälat-Michael-Thaller-Schule in Abensberg erleben, „wie’s wächst und schmeckt“.

Nach der Pflanzaktion präsentierten die Kinder ihre Ergebnisse. Foto: Prälat-Michael-Thaller-Schule
Nach der Pflanzaktion präsentierten die Kinder ihre Ergebnisse. Foto: Prälat-Michael-Thaller-Schule

Abensberg. Gießen, pflegen, beobachten und dokumentieren von Gemüse und Kräutern stehen seit Montag auf dem täglichen Stundenplan der Schülerinnen und Schüler der 3./4. Klasse der PTM-Schule Abensberg. Das Jahresthema 2018 „Wissen wie’s wächst und schmeckt“ wird vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Abensberg und der Gärtnerei Rohrhuber aus Abensberg durchgeführt.

Gemeinsame Pflanzaktion

„Unser Ziel ist es, dass Kinder erfahren, dass es Zeit braucht und Aufwand erfordert, damit Pflanzen wachsen und gedeihen. Damit ist auch die Absicht verbunden, dass Kinder eine größere Wertschätzung für Lebensmittel entwickeln“, sagen die Ernährungsfachfrau und der Gärtnermeister.

Darum geht‘s

  • Kinder wieder

    stärker in Kontakt mit der Herkunft von Lebensmitteln zu bringen ist das Ziel der Aktion „Wissen wie’s wächst und schmeckt“, einem Angebot des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Abensberg für Grundschulkinder.

  • Anhand von

    Pflanzkisten und eigenen mitgebrachten Behältnissen pflanzen die Kinder der 3./4. Klasse Gemüse, Salat und Kräuter an.

  • „Unser Ansatz

    in der Ernährungsbildung ist es, Kinder über das eigene Tun mit allen Sinnen an eine ausgewogene Ernährung heranzuführen“, sagt Sandra Steinberger, Ansprechpartnerin für Ernährung vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg.

  • Mit der Aktion

    ist die Absicht verbunden, dass Kinder eine größere Wertschätzung für Lebensmittel entwickeln.

Bei der Anpflanzaktion, die vor wenigen Tagen stattfand, machte sich die grüne Gruppe unter Anleitung von Gärtnermeister Alfred Rohrhuber daran, Bäckerkisten mit Salat, Schnittlauch zu bepflanzen und Radieschen auszusäen. Dazu mussten die Kisten mit einem Vlies ausgekleidet, mit Erde befüllt und angedrückt werden. Anschließend wurden Schnittlauch und Eisblattsalate gepflanzt. Für die Radieschen mussten Reihen gezogen werden, in die die Kinder mit drei Zentimeter Abstand die Samenkörnchen ablegten und vorsichtig mit Erde bedeckten. Pflanzschilder wurden beschriftet und in die Kisten gesteckt, damit auch allenderen Schüler der Schule wissen, was in den Kisten wächst. Gärtnermeister Alfred Rohrhuber gab den Kindern noch wichtige Tipps für die Pflege, z.B. dass an kalten Tagen die Gemüsekisten mit einem luftdurchlässigen Vlies zugedeckt werden müssen und der Wasserbedarf mit der Fühlprobe ertastet werden muss.

Hegen und pflegen

Mit Sandra Steinberger vom AELF machte sich die orange Schülergruppe an die Aussaat von Radieschen. Die Schüler hatten dafür leere Tetra-Packs mit Löchern versehen, damit überschüssiges Gießwasser ablaufen kann. Eifrig füllten sie ihre ehemaligen Milchtüten mit Erde und gaben 5 Samenkörner hinein. In einen weiteren Topf pflanzte jeder ein Salatpflänzchen. Jedes Kind hat nun seine eigenen Pflänzchen zu hegen und zu pflegen.

In den nächsten Wochen führen die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrkraft Tina Treffler ein Pflanzentagebuch, in dem sie ihre Beobachtungen zum Wachstum, Wetter und Pflegemaßnahmen festhalten. Am Donnerstag, 17. Mai, wird geerntet und das Gemüse zu einem Wrap verarbeitet.

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