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Bürgermeister

Grüne für Hartmann, KM bleibt neutral

Nun haben alle Kelheimer Fraktionen entschieden, ob und wen sie ihren Wählern empfehlen für die Stichwahl am 29. März.

Am 29. März müssen sich die Kelheimer entscheiden zwischen Amtshinhaber Horst Hartmann (SPD) und Christian Schweiger (CSU). Foto: Martin Gerten/dpa
Am 29. März müssen sich die Kelheimer entscheiden zwischen Amtshinhaber Horst Hartmann (SPD) und Christian Schweiger (CSU). Foto: Martin Gerten/dpa

Kelheim.Es tut sich was in Sachen Kelheimer Bürgermeister-Stichwahl: Die Grünen in Kelheim beziehen erstmals in einer Bürgermeister-Stichwahl Position. „Wir werden Horst Hartmann unterstützen“, sagt Fraktionssprecherin Christiane Lettow-Berger.

Die Kelheimer Mitte hat sich entschieden, ihren Wählern keinen der beiden Kandidaten zu empfehlen. „Wir bleiben neutral“, so Vorsitzender Josef Pletl jun.

Für die Grünen gibt es mehrere Gründe eine Wahlempfehlung Hartmanns: Nicht nur im Kelheimer Stadtwappen harmonierten die Farben Grün und Rot, sondern auch mehrheitlich in politischen Ansichten und Belangen für unsere Kreisstadt.

„In der vergangenen Legislaturperiode hat uns die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Horst Hartmann überzeugt“, so die Grünen-Fraktion. „Mit uns zusammen hat Horst Hartmann während seiner Amtszeit den dringend notwendigen Sozialen Wohnungsbau in Kelheim stark vorangetrieben. Wir sehen in ihm auch weiterhin eine treibende Kraft zum kontinuierlichen Ausbau des Sozialen Wohnungsbaus. Mit der Realisierung des demnächst startenden Rufbuses „KEXI“ oder des Weltladens in der Innenstadt seien zwei weitere Beispiele genannt. Zudem vertritt Horst Hartmann die Notwendigkeit, dass der Standort eines Altenwohnheims in Kelheim dringend gesichert bleiben soll. Auch wir begrüßen das ausdrücklich.

Trotz einiger inhaltlicher Unterschiede können wir viele Schnittmengen mit Kelheims SPD finden, was uns letztlich zum Votum für eine aktive Wahlempfehlung führte.“

Darüber hinaus seien verschiedene „Grüne-Themen“ mit Horst Hartmann als Bürgermeister in der kommenden Legislaturperiode wohl besser umsetzbar. Sei es in Belange des Umweltschutzes, der Bildung eines Jugend- und Integrationsbeirats, als auch die Realisierung eines Kunsthandwerkerhauses in der Innenstadt.

Die sich von der Kelheimer CSU abgespaltene Fraktion „Kelheimer Mitte“ wird sich nicht positionieren. Die Entscheidung dafür sei in der Fraktion einstimmig gefallen, so Josef Pletl. Neutralität habe sich die Kelheimer Mitte auf die Fahnen geschrieben, dabei solle es bleiben.

Freie Wähler und SLU hatten bereits am Wahlabend, 15. März, erklärt, dass sie nun CSU-Kandidat Christian Schweiger unterstützen wollen. (re)

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